Spieletest: Littlest Pet Shop: Frühling

3429 0 0 28. März 2009
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Knuffig. Süß. Putzig. Das alles sind Attribute, die man auf diese kleinen Tierchen anwenden kann und mit tatkräftiger Unterstützung von Electronic Arts werden die kleinen Racker jetzt lebendig. In “Littlest Pet Shop Frühling” holen wir die kleinen Tiere zunächst aus dem Tierheim und bringen diese dann in unserem Garten unter. Und hier beginnt der Spass dann erst so richtig, denn “Mauzi”, “Wuffi” und die anderen wollen unterhalten und gefüttert werden. Dabei werden es immer mehr…

Sammle sie alle!

Wenn man die ersten Tiere aus dem Tierheim befreit hat ist es tatsächlich schon um einen geschehen. “Littlest Pet Shop Frühling” ist tatsächlich enorm wenn es darum geht, den Spieler schnell in seinen Bann zu ziehen. Mit Hilfe dreier Bahntickets kommen unmittelbar nach Spielstart zunächst ein Hase, eine Katze und ein Hund in den Garten und gemeinsam mit ihnen beginnt dann auch sofort das Tutorial. Gesteuert wird das Spiel größtenteils mit dem Touchpen oder wahlweise auch mit den Tasten, wobei die Steuerung sehr intuitiv gehalten ist und auch die jüngsten Spieler keine großen Probleme haben werden sich damit zurechtzufinden. Das Spielprinzip wird dabei auch schnell erklärt: Es geht im Wesentlichen darum alle Tiere aus dem Tierheim zu befreien und in den Garten zu schaffen, in dem sie sich frei bewegen und spielen können. Finanziert werden die ganzen benötigten Bahntickets mit Münzgeld, welches man sich entweder verdienen oder finden kann…

Münzen liegen eigentlich auf dem ganzen Spielfeld verteilt, so daß es sich lohnt immer wieder mal das Kuscheltier-Reservoir abzugrasen und den Mammon einzusammeln. Darüberhinaus bekommt man Geld, wenn man mit den Tieren spielt und da erwarten den Spieler insgesamt 16 Minispiele der Kategorie “Supersüß”. Es beginnt alles mit einer Malstunde, in der man eine vorgegebene Zeichnung ausmalen muss, aber auch actionreichere Spiele warten auf uns: Balancieren auf einem rollenden Ball, Schaukeln und am höchsten Punkt abspringen. Bälle jonglieren und vieles mehr. Die Minispiele sind dabei tatsächlich überraschend unterhaltsam geworden, auch wenn das in dieser kurzen Beschreibung kaum so einzufangen ist. Aber es macht unglaublich viel Spaß sich mit den knuffigen Tierchen zu beschäftigen und neben dem Spielen gibt es nämlich noch so einiges mehr zu entdecken.

So kann man den Tieren diverses Zubehör kaufen, angefangen bei diversen Kettchen und Brillen, bis hin zu neuem Spielzeug wie Bällen, Laufbändern und vieles mehr. Dafür gibt es eigens eingerichtete Läden am oberen Bildschirmrand, in denen man einkaufen kann oder in denen man gekaufte Waren anschließend auch benutzen kann. Hier zieht man nun die Kleinen an, übt mit ihnen neue Spiele, füttert sie und lässt sie mit steigender Spieldauer auch in andere Welten reisen, denn mit einem Klick auf den Wegweiser kann man andere Regionen des Pet Shops erreichen, die aber erst freigespielt werden wollen. So sorgt man dafür, dass die Tiere munter und glücklich sind und das motiviert erstaunlich lange – und das hat einen Grund…

Grafik und Sound

Der Grund liegt darin, dass man ohne Übertreibung eines festhalten kann: “Littlest Pet Shop Frühling” ist mit Sicherheit das süßeste Kinderspiel, das wir bisher überhaupt gesehen haben. Es ist so genial gut gemacht, dass es alt und jung gleichermaßen anspricht und Tierliebhaber beim Anblick der kleinen Wau-Waus und Hoppelhäschen in Verzückung geraten lässt. Die Animation sind technisch auf höchstem Niveau und zahlreiche Zwischensequenzen motivieren immer mehr Tiere zu adoptieren. Die kleinen Racker sind zudem auch so süß und detailverliebt in Szene gesetzt worden (besonders wenn man sie stylisch mit Mütze, Brille und anderen Accessoires ausstaffiert), dass man sich ihrem Charme nicht entziehen kann und man ihnen wehrlos ausgeliefert ist.

Die Hintergrundmusik passt sich diesem Gesamteindruck an und düdelt mit fröhlichen Melodien neben dem Spiel her. Lustige und gut gemachte Soundeffekte sind ebenfalls mit von der Partie, so daß es auch hier nur Gutes zu berichten gibt.

Fazit

"Littlest Pet Shop Frühling" ist knuffig, süß und putzig - aber auch technisch brillant und kindgerecht in Perfektion. Sicherlich ein ganz heißer Tip für den Osterhasen, denn so lange ist es jetzt ja auch nicht mehr hin und wer sich den Stress ersparen will auf den letzten Drücker einzukaufen, kann sich damit schon jetzt das erste Geschenk für die Nachkommenschaft sichern.
Grafik
90%
Sound
90%
Gameplay
92%
Steuerung
87%

Gesamtwertung

90%

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