Spieletest: Zombeer (PS3)

2974 0 0 5. Mai 2014
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Titel:PlayStation Network Card - 15 EUR (für deutsche PSN-Konten) [PSN Code]
System:PlayStation 4
Label:Sony Computer Entertainment
Release:2013-11-25

Durch den Indie Entwickler und Publisher „Moonbite“ erschien am 11. Februar 2014 ein Zombie Shooter. Erhältlich ist das Game, wie heutzutage gewohnt, nur als Download. Gekauft werden kann das Spiel auf „PSN“, „Xbox Live“ und „Steam“ für ca. 15 €. Ob sich der Titel lohnt oder nicht, erfahrt ihr im Test.

Handlung:

In “Zombeer” schlüpfen wir in die Rolle von K, einem Studenten und als dieser befinden wir uns auf einer Halloween-Uniparty. Dort sind wir betrunken an der Theke eingeschlafen. Als wir aber erwachen, erhalten wir zum einen zwei Nachrichten von unserer Freundin. Der Dekan ist mit unserer Freundin unterwegs und will sie uns ausspannen. Zum anderen aber bemerken wir, dass wir der Letzte auf der Party sind. Wir machen uns also nun auf den Weg unsere Freundin zu finden.

Anscheinend und ohne große Erklärung, ist ein Zombievirus ausgebrochen, das nehmen wir aber erst einmal nur zur Kenntnis und erfahren in den ersten Minuten nicht viel darüber. Im Laufe des Spiels wird wohl klar, dass ein Flugzeug über der Uni abgestürzt und auf dem Campus gelandet ist. Wohlmöglich ist die ganze Welt vom Virus betroffen, und dieser hat sich nun über die Passagiere des Flugzeugs auch in der Uni verbreitet.

Gameplay:

In der Rolle vom Studenten K schlagen wir uns mit Nah- und Fernkampfwaffen unseren Weg durch die Zombiehorden. Im Spielverlauf erhalten wir insgesamt vier Waffen, doch wirklich nützlich ist nur die Nagelpistole, welche wir auch recht früh erhalten.

Obwohl wir anscheinend der letzte lebende Mensch sind, sind wir vor dem Virus aber nicht achtlos geschützt. Durch Trinken von Bier „Zombeer“ können wir den immer wieder ansteigenden Grad des Virus in uns minimieren. Trinken wir zu wenig, werden wir zum Zombie, trinken wir zu viel, werden wir betrunken.

“Zombeer” nimmt sich absolut nicht ernst und so auch die genreähnlichen Filme und Spiele nicht. Hierbei handelt es sich um ein reines Trashgame mit einer mittelmäßigen Story. Wir finden hier aber an vielen Ecken im Spiel kleine Hommagen anderer Spiele und Filme wie z.B. Minecraft, Super Mario oder Jigsaw aus Saw. Das wertet den Spaß sich umzuschauen etwas auf.

Technik:

“Zombeer” ist nur ein weiterer Ego-Shooter und eigentlich sind Zombies in einem Spiel immer super, doch die coolen Untoten ziehen den Karren diesmal leider nicht aus dem Dreck. Das Impact- und Rückstoßverhalten der Waffen sind schlecht, die Gegner stellen keine große Gefahr dar und sehen dazu wie eine Zombieklonarmee aus.

Fazit

Sucht der Spieler einen neuen Ego-Shooter für zwischendurch, so kann Zombeer für kurzweilige Unterhaltung sogar. Mehr als um einen kleinen Trashspaß handelt es sich hierbei aber nicht. Zombeer ist nur ein weiterer Shooter und leider kein sonderlich guter.
Grafik
55%
Sound
55%
Gameplay
40%
Steuerung
45%

Gesamtwertung

48%

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