The Sword of Etheria

1876 0 2 24. September 2008
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Titel:The Sword of Etheria
EAN:4012927027752
System:PlayStation2
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:Konami Digital Entertainment GmbH
Release:2006-02-23

Das Schwert von Etheria, ein verheißungsvoll klingender Name, insbesondere wenn man den Untertitel bzw. die Einsortierung Adventure beachtet. Doch was steckt wirklich hinter der Geschichte um den kleinen Fjel und seine Mitstreiter ?
In einem heimeligen kleinen Dorf irgendwo in einem fernen Land lebt der Held dieser Geschichte recht beschaulich im Kreise der Familie als unerwartet das Böse in Gestalt der Götter eingreift und aus Lust am Spiel die Schwester von Fjel inklusive aller anderen Kinder des Dorfes entführt. Was bleibt dem Helden anderes übrig, als sich in die gefahrvollen Abenteuer zu begeben und seine Schwester zu retten. Hilfe findet Fjel dabei in den ehemaligen OZ Kriegern Allura und Leon die sich ein bisschen unwillig, aber dennoch hilfreich, an seine Seite schlagen. Wird es ihnen gelingen die Welt ein kleines bisschen schöner zu machen ?

Drum prüfe wer sich ewig bindet…

Der Protagonist des Spiels, Fjel, und seine beiden Mitstreiter freunden sich im Lauf des Spiels an, und man erfährt auch eine Hintergrundgeschichte. All dies untermalt die geheimnisvolle Reise zu den entführten Dorfkindern. In schlichten Videosequenzen wird dabei die Geschichte fortgetragen, aber nie lange genug um die Controller-Knöpfe kalt werden zu lassen.
Allura und Leon sind, so unterschiedlich sie auch auftreten und sich verhalten, enorm wichtige Mitkämpfer, ohne deren Hilfe Fjel gegen die Schöpfungen des Bösen kaum lange bestehen würde. Immerhin gesellen sich später auch noch andere Mitstreiter an Fjels Seite.

Augen zu und durch

Wie nicht anders gewohnt, werden in TSOE die Gegner in Rudeln auf die Reise geschickt um der kleinen aber kampfstarken Heldentruppe das Leben schwer zu machen. In einer eher aussagearmen Landschaft reist man umher und trifft in erschreckend hohem Masse auf marodierende Horden die dem Helden nach dem Leben trachten. Es gilt diese Bedrohungen auszuschalten um nach einer gewissen Zeit einem Endgegner gegenüberzutreten und durch Ausschalten desselben in der Geschichte einen Schritt vorwärtszukommen. Die Geschichte untergliedert sich dabei in knapp 20 Abschnitte welche extrem linear angeordnet sind. Für den Fall dass man tatsächlich mal an eine Stelle mit mehreren Möglichkeiten kommt, wurden entsprechende Hindernisse (Türen etc.) eingebaut welche sich erst nach entsprechender Aufgabenbewältigung öffnen.

Nach bewährtem Muster

In jedem Kampf gilt das gleiche Prinzip. Gegner aussuchen, schlagen und Ausweichen. Wobei das Ausweichen sich auf die stärkeren Gegner beschränkt, bei den kleineren kann man dagegen versuchen sich seine Actionmoves durch besonders schöne Kombinationen zu verbessern. Dabei sollte allerdings das Teamplay nicht zu kurz kommen. Wer nur wahllos Attacken ausführt wird bald an einem virtuellen Ende sein. Die beiden CPU gesteuerten Mitstreiter müssen schon sinnvoll eingesetzt und per Befehlen mitgeführt werden um richtig effektiv zu sein. Auch lassen sich nur mit ihnen zusammen die richtig guten Combos planen und ausführen. Hier sind auch die echten Punkte zu holen denn dabei toben sich die Entwickler immer am meisten aus.

Grafisch geht es bei TSOE im Mittelmaß zur Sache. Nichts wahrlich Aufsehen erregendes dabei, selbst die Combos wirken wie immer. Der Sound untermalt dabei recht lautstark jegliche Aktion wobei allerdings kaum echte Akzente gesetzt werden.

Fazit

Obwohl die Einstufung Action-Adventure sich nach toller Geschichte mit spannenden Zwischensequenzen anhört, meint doch auch dieser Titel eher Action als Adventure. TSOE ist nichts anderes als ein Hack'n Slay reinsten Wassers. Hinter dem Begriff Adventure verbirgt sich bei fernöstlichen Titeln meist nichts anderes als endlose Prügelorgien, die durch eine Hintergrundgeschichte miteinander verknüpft wurden. Prügel- und Combobegeisterte Spieler werden verzückt die Konsolen heisslaufen lassen, während die Fans des beschaulichen Spiels hier erstmal Probe spielen sollten bevor zur Brieftasche gegriffen wird. Was das Spiel deutlich aufpeppen würde wäre ein Mehrspielermodus bei dem durch gezielte Absprache wenigstens so etwas wie Spannung aufkommen könnte. Man fühlt sich in den Kämpfen doch manchmal etwas allein gelassen denn die KI ist leider nur so schlau wie der Befehlssatz bzw. die Voraussicht des Spielers.
Grafik
67%
Sound
70%
Gameplay
72%
Steuerung
68%

Gesamtwertung

69%

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