The tomorrow Children (PS4, Alpha-Test)

2156 0 0 20. November 2014
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“Durch ein gescheitertes Experiment ist das Bewusstsein aller in eine riesige Masse namens der Void (die Leere) verschmolzen – und nur du, ein Projektionsklon, kannst sie bereisen und dieÜberreste retten, um die Menschheit wieder aufzubauen.”

Das hören wir im Intro von The tomorrow Children. Um aber etwas genauer zu werden: In den 1960er Jahren hat die Sowjetunion ein Experiment begonnen, das das gesamte menschliche Unterbewusstein vereinen soll, dieses schlug schlussendlich fehl und zerstörte fast die gesamte Welt und ihre Lebensformen. Das einzige, was übrig blieb: eine unendlich weiße Leere oder eben die Void. Doch einige Menschen überlebten und erschufen die Proektionsklone, die sich nun auf den Weg machen müssen um die Welt wieder aufzubauen und Überreste der menschlichen DNA zu finden.

Was die japanische Antwort auf Minecraft kann und was die Entwichkler von Q-Games uns Neues bieten? Wir haben den Alpha Test zocken dürfen und nehmen euch mit ins Nichts.

Ein Hauch von Rollenspiel liegt in der Luft

Doch bevor sich unser Klon in die Void begeben muss. Dürfen wir uns eine von fünf Klassen auswählen. Da wären:

  1. Minenarbeiter: Der Minenarbeiter ist speziell ausgebildet für den Rohstoffabbau
  2. Techniker: Eine Mischung aus Kämpfer und Minenarbeiter
  3. Kämpfer: Der Kämpfer ist speziell augebildet für die Verteidigung der Stadt
  4. Funker: Der Funker hat eine hohe Ausdauer und Bewegungsgeschwindigkeit
  5. Bürger: Der Bürger vereint im geringen Maße alle Fähigkeiten der anderen Klassen

Doch wie genau die verschiedenen Klassen sich unterscheiden, konnte man im Alpha Test nicht einsehen.

Wilkommen im Nichts

Nachdem wir uns eine Klasse ausgewählt haben werden wir direkt in eine kleine Stadt geworfen, umringt von…..naja nichts eben. Alles ist weiß, am Horizont sieht man zwar kleine Inseln, aber mehr nicht. Hin und wieder sieht man einen anderen Mitspieler, diese sind aber nur erkennbar, wenn sie eine Aktion ausführen, ansonsten verschwinden sie wieder und man ist allein. Doch genau das ist es, was The tomorrow Children so faszinierend macht, man sieht zwar diese kleine Stadt, die immer weiter wächst, aber ist man erstmal auf Erkundungstour, fühlt man sich auf einmal sehr einsam, dieses weiße Nichts, das einen ständig umgibt, gibt einem eine Art gegenteilige Platzangst, denn egal wo wir uns hinbewegen – überall ist diese weiße Leere. Die Atmosphäre, die The tomorrow Children damit schafft, ist wirklich einzigartig und bislang nicht zu vergleichen, geschweige denn zu erklären.

Das Ziel – etwas genauer erklärt

Eingentlich ist das Ziel von The tomorrow Children nicht unbedingt etwas neuartiges im Survival-Bereich. Gehe in die Welt, sammle Rohstoffe baue eine Stadt auf und verteidige sie. Aber das wichtigste ist natürlich nicht zu sterben. Doch das Drumherum dieses Ziel zu erreichen ist doch aufregender als es scheint. Wenn ihr beispielsweise am Rohstoffsammeln seis und plötzlich das Klingeln eurer Stadtglocke hört, euch umdreht, und ihr eine Armee an Riesenspinnen eure Stadt angreifen seht, ist das schon ziemlich cool. Doch ein wichtiger Bestandteil von The tomorrow Children ist das Wiederbeleben der Bevölkerung. Dies erreicht man, indem man sogenannte Matroschka-Puppen sucht und diese in die Klonmaschine legt. Diese Puppen enthalten nämlich die wichtigen Überreste der menschlichen DNA. Wenn dann mal ein gloreicher Arbeitstag zu Ende ist, bekommt ihr verschiedene Punkte, diese könnt ihr dann benutzen um euren Charakter aufzuwerten mit z.B. mehr Leben, schnellerem Rohstoffabbau und so weiter. Außerdem erhaltet ihr Geld, das ihr in neues Equipment investieren könnt.

Was bleibt noch zu sagen?

The tomorrow Children ist ein Spiel mit keinen genauen Vorgaben, heißt sobald ihr loslegt, könnt ihr bestimmen was zu tun und zu lassen ist. Viele sind mit solch einer Art Spiel überfordert bei dem es keine klaren Vorgaben gibt, doch genau das macht den Charme von The tomorrow Children aus. Der Titel von Q-Games vereinigt viele Dinge aus bekannten Spielereihen und macht daraus etwas ganz eigenes. Die Atmosphäre unterlegt mit einem mysteriösen Sound macht The tomorrow Children zu etwas, was man nicht erklären kann. Diese verschiedenen Gefühle, die man beim Spielen bekommt, waren bislang einzigartig und wir freuen uns auf jeden Fall auf das fertige Spiel.

Fazit

Ein wirklich atemberaubendes Erlebnis ist The tomorrow Children allemahl. Die Grafik auf next-Gen niveau und wirklich hübsch gestaltet. Packende und mitreißende Atmosphäre. Wenn man allein in dieser Leere ist bekommt man ein ganz komisches Gefühl in der Magengrube. WIr können es kaum abwarten bis das fertige Game erscheint und führ alles Survival Fans und Entdecker definitiv ein muss.
Grafik
90%
Sound
95%
Gameplay
92%
Steuerung
94%

Gesamtwertung

93%

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