Spieletest: The Legend of Zelda – Majoras Mask (3DS)

2133 0 0 15. April 2015
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Titel:The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D
EAN:4047049013178
System:Nintendo 3DS
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:Nintendo
Release:2015-02-13

Link trägt in Majoras Mask 3D immer noch ein gewohnt grünes Gewand und wird auch – wie im direkten Vorgänger “Ocarina of Time” – von einer Fee begleitet. Allerdings präsentiert sich das Spiel völlig neu: Majoras Mask ist düsterer, als alle vorherigen Spiele der reihe. Und die überarbeitete Version des Legend of Zelda-Francises vom Nintendo 64 ist grafisch verbessert und spielerisch optimiert.

Düster, fesselnd, gewaltig und in neuem Gewand

Die 3D-Gestaltung der Neuauflauge ist liebevoll und überzeugend umgesetzt. Die komplette Grafik ist überarbeitet und schmeichelhafter – das Spiel hat dadurch aber nichts von seinem Charme verloren. Majoras Mask ist nach wie vor eines der ungewöhnlichsten Spiele der Zelda-Reihe: es präsentiert sich düster und bedrohlich, hat eine melancholische Grundstimmung und spielt in einer verwirrten und verängstigten Stadt. Link muss die Welt (und vor allem Prinzessin Zelda) diesmal nicht vor Ganondorf und dem Missbrauch des Triforce retten, sondern verhindern, dass der Mond auf die kleine Stadt Termina fällt.

Die Story

Das Horrorkid ist in den Besitz von Majoras Mask gekommen. Die dunkle und mächtige Maske lässt das Horrorkid böse Streiche spielen. Der böseste “Streich” ist dabei die Sache mit dem Mond. Link bleiben nur 72 Stunden Zeit, bis der Größe und fies dreinschauende Riese die Stadt unter sich begräbt. Im Spiel sind das weniger als 72 Minuten, die den Spieler mächtig unter Zeitdruck setzen. Zum Glück gibt es aber die Ocarina der Zeit, die den Fluss der Zeit verlangsamen kann und Link bei Bedarf an den Beginn der Geschichte zurückversetzt. Fortschritte in Dungeons und angesammelte Items gehen dabei allerdings verloren.

Das düstere Spiel übt einen ungemeinen Reiz aus, der fesselt. Es ist erfrischend anders als die anderen Spiele der Zelda-Reihe. Die Welt von Termina ist recht klein. Es gibt nur vier Dungeons, die – sicherlich wegen des Zeitdrucks – meist recht einfach zu lösen sind, oft in weniger als 30 Minuten. Viel spannender als der stringente Verlauf der Spielhandlung sind jedoch die zahlreichen Nebenquests: Link muss sich mal als Liebesbote versuchen, eine alte Dame vor einem Überfall retten oder einen Tanz von einem Toten lernen. Nur so kommt er an viele weitere Masken – und alle zu besitzen lohnt sich am Ende des Spiels.

Notizbuch ist besonders hilfreich

Eine große Verbesserung ist hier das Notizbuch der Bomber. Das gab es auf dem N64 noch nicht. Damals musste man alle Tipps und Zeitabläufe auswendig lernen. Nun werden Sie automatisch in einem Notizbuch gespeichert und können jederzeit wieder aufgerufen werden. Die Musik ist “typisch Zelda” – aber doch ein wenig düsterer. Minuspunkte gibt es allerdings (ein paar ganz wenige) bei der Steuerung, denn die ist an manchen Stellen im Spiel nicht ganz optimal.

Die neue Grafik und das Notizbuch verbessern den Spielspaß für die, die das Spiel schon kennen. Majoras Mask zieht schnell in die Handlung hinein und dürfte diejenigen erfreuen, die schon immer mal als Gorone, Zora oder Deku durch Dungeons gehen wollten. Wer Minispiele, Denkaufgaben und Geschicklichkeitstests mag, der ist ebenfalls gut aufgehoben und sollte sich schnell aufmachen, Termina vor der dunklen Bedrohung zu retten.

Fazit

Düstere Welt, knifflige Rätsel und verbesserter Spielspaß. Ein Muss für alle jungen und vor allem älteren Zelda-Fans.
Grafik
98%
Sound
100%
Gameplay
98%
Steuerung
90%

Gesamtwertung

98%

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