Spieletest: The Evil Within (Xbox One)

2660 0 1 2. November 2014
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Titel:The Evil Within
EAN:0093155149106
System:Xbox One
Label:Bethesda
Release:2014-08-29

Shinji Mikami meldet sich nach einer gefühlten Dekade wieder zu Wort. Nach dem Meisterwerk Resident Evil wurde es still in der Survival Horror Ecke. Resident Evil und andere Horror Games bedienten sich immer mehr dem beliebten action Geballer, vernachlässigten dabei aber die Gruselmomente, sowie die atmosphärischen Momente.

Mehr Splatter, als Grusel?

The Evil Within will genau da weitermachen, wo Resident Evil 4 aufgehört hat und euch durch absurde und kranke Weise zum Gruseln bringen.

Die Kulisse wurde hierfür schonmal perfekt gewählt. Als Detective besuchen wir eine Irrenanstalt und untersuchen dort Mordfälle der besonderen Art und Schwups landen wir in einer paranormalen, grotesken Welt. Und das Spiel lässt uns keine Sekunde lang die Ruhe, da wir sofort von einem Monster wegrennen und wie ein Ball in das andere geschehen reingeschmissen werden . Hier funktioniert The Evil Within richtig gut und lässt uns auch ab und zu die Pumpe schneller rasen. Leider fehlt uns jedoch atmosphärischer Grusel Horror, denn Shinji Mikami setzt lieber auf  krasse und evektvolle, teils sehr brutale Szenen. Zum Glück gibt es aber ja noch die Verfolgungs Passagen, bei der wir vor einem oder mehreren Ungeheuern wegrennen müssen. Eine alte Spielmechanik, die in The Evil Within aber sehr gut passt.

Auch hier werden viele Zombies niedergeschossen

Sobald wir genug Munition gesammelt haben, werden auch des öfteren einige Zombies ohne Probleme niedergeschossen oder mächtige Endgegner wollen unsere Schrotflinte aus der Ferne betrachten.  Das macht sehr viel Laune, gerade weil der Resident Evil Schöpfer einige verrückte und toll designte Gegner in das Spiel implementiert hat

Leider bietet uns das Spiel auch einige Frustmomente, unter anderem auch fiese Trail and Error Passagen. Unter anderem dürfen wir in keine Falle hinein tappen, oder es darf uns kein Gegner in die Hände kriegen sonst heißt es auf der Stelle Game Over. So schafft es The Evil Within, dass jeder Gegner eine gefährliche Situation darstellt.

Wie gut ist die Story? 

Obwohl wir uns im Vorfeld einiges von der Story erhofft hatten, konnte das Spiel diese Erwartungen im Bezug auf die Geschichte nicht erfüllen. Wie werden im Laufe der Geschichte mehr Fragen als Antworten bekommen. Trotzdem haben uns die Sequenzen gefesselt und von denen gibt es eine Menge. Das liegt natürlich auch an der üppigen Spielzeit von knapp 15-20 Stunden.

Allgemein gibt es zwar schon ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln, doch trotzdem wollen wir keineswegs zum Kauf abraten, da es wenige Spiele von dieser Sorte gibt und unser Auge fast jede Minute neue Eindrücke sammeln wird.

 

 

 

 

Fazit

Das Rad erfindet Shinji Mikami mit seinem neuen Titel nicht neu, aber im Vergleich zu dem aktuellen Survival Horror Angebot müssen Fans zuschlagen. Außerdem wird jeder The Evil Within mögen, der auch die alten Resident Evil teile gemocht hat.

Gesamtwertung

82%

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