Superman Returns – Das Spiel

1199 0 2 24. September 2008
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Die cineastische Story von Super beginnt in den späten 70ern mit Christopher Reeve. 1987 erschien dann mit “Superman IV – Die Welt am Abgrund” der letzte Teil der Reihe, der erst diesen Sommer, also knapp 20 Jahre später fortgesetzt wurde. Der Film kam am 28. Juni 2006 in die US-amerikanischen Kinos. In Deutschland war am 17. August 2006 Premiere. Nun, pünktlich zum Erscheinen der DVD bringt uns EA “Superman Returns” auf die PS2.

Er ist wieder da…

Nachdem Superman die Überreste seines zerstörten Heimatplaneten Krypton erforscht und erkannt hat, dass er in der Tat der einzige Überlebende der Bevölkerung Kryptons ist, kehrt er zur Erde zurück. Dort gibt nämlich auch gleich wieder eine Menge zu tun, denn die bösen Buben haben die Stadt Metropolis wieder ganz schön in ihre Zange genommen. Nach dem Anflug durch den Meteoritenschauer wird dem Spieler in Form eines Tutorials zunächst mal die grundlegende, nicht schwer erlernbare Steuerung nähergebracht. Auch das Fliegen will erlernt sein und die ersten Übungsflüge geben hierzu genügend Anlaß.

Das Spierl läuft in der Folge so ab: Es gibt ein Problem irgendwo in der Stadt. Ihr müßt dorthin kommen und dann den Bösewichten helfen das Weite zu suchen. Und Bösewicht gibt es eine Menge – auf den Spieler warten Metallo und seine Schergen, Mongul, Herrscher der Warworld, Bizarro und Mr. Mxyzptlk. Es gibt also genug zu tun in Metropolis.

Superman ist unsterblich…

…und so ist sein Gesundheitszustand nie das Problem. Dahingegen gilt das Spiel als verloren, wenn in der Stadt durch randalierende Supergegner zuviel Schaden entstanden ist. Die Bosskämpfe gehen teilweise über mehrere Runden und sind äußerst schön anzusehen, jedoch genügt oft eine vergleichsweise einfache Taktik um den Kampf für sich zu entscheiden. Gleiches gilt auch für die anderen Begegnungen mit den Bösewichten. Die Superkräfte sind hier oft der Schlüssel zum Erfolg. Richtig eingesetzt, kann euch mittelfristig kein Gegner widerstehen.

Die Kombos hingegen werden euch schnell vergehen, denn einige Kombos sind so lang und so komplex einzugeben, dass man besser auf bewährte Angriffsmuster zurückkommt, statt Zeit mit der Eingabe zu vergeuden. Auch sonst hat die Steuerung ihre Tücken. Zwar leicht zu erlernen, aber dennoch unglaublich schwerfällig. Superman “untersteuert” ganz gerne im Flug und scheint Häuserfassaden küssen zu wollen, egal was ihr ihm per Controller auf den Weg gebt. Ärgerlich…

Grafik und Sound

“Super” sind vor allem die Special Effects im Game, die sich wahrlich sehen lassen können. Dahingegen können die Animationen der Protagonisten nicht mit diesem Prädikat aufwarten, einfach weil ihre Bewegungen und Gesichtszüge etwas zu grobmotorisch rüberkommen. Während man dem Spiel ansonsten in Puncto Detailverliebtheit keine Vorwürfe machen kann, fehlt es zumindest an dieser Stelle etwas.

Soundtechnisch ist aber wieder alles “super” – Besonderes Highlight ist in jedem Falle der Soundtrack, der wohl jeden zu überzeugen weiß, aber auch die Ingame-Soundeffekte können sich hören lassen. Klaskar und bombastisch kommt das komplette Soundspektrum von “Superman Returns” daher und zwang uns förmlich zu einer Wertung jenseits der 90 Punkte.

Fazit

Nun, nicht alles ist "super" bei "Superman Returns". Das Spielprinzip ist einen Tick zu oberflächlich und die Steuerung mehr als nur einen Tick zu träge. Technik und Präsentation hätten eine höhere Wertung möglich gemacht, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend. Denn eines weiß jedes Kind: Superman kommt bestimmt wieder. Und wenn er an diesen Kritikpunkten arbeitet, dann klappt es auch mit einer 80er Wertung.
Grafik
78%
Sound
95%
Gameplay
68%
Steuerung
62%

Gesamtwertung

70%

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