Spieletest: Stateshift

1581 0 0 5. Juni 2009
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Auf den ersten Blick erinnerte mich “Stateshift” aus dem Hause PlayLogic ein wenig an “Megarace” oder “Wipeout”, also futuristische Funracer, in denen man neben seinen Fahrkünsten auch seine Ballerwut unter Beweis stellen durfte. Ein paar Power-Ups hier und da, ein bisschen Gegner ausknipsen und um die Kurven driften. Genau das Richtige für Zwischendurch. Leider kann “Stateshift” diese Erwartungen nicht so ganz erfüllen und warum das so ist, könnt ihr nun nachlesen.

9,99 Euro

Für nur knapp 10 Euro ist das gute Stück zu haben, also durchaus ein Schnäppchen und bevor wir jetzt auf dieses wehrlose Game einprügeln müssen wir uns diesen Preis immer vor Augen halten. Natürlich kann man für einen solchen Schein auch schon so manches Game bekommen, welchen noch vor zwei oder Jahren Bestnoten erhielt und nun ausverkauft wird, aber gemessen am Neupreis ist “Stateshift” durchaus als Budget-Titel einzustufen. Nach der Installation des Spiels erwartet den Spieler zunächst die Auswahl eines Fahrzeugs, wobei zum Spielbeginn nur zwei Vehikel zur Disposition stehen – weitere können aber freigeschaltet werden.

Dies gilt auch für die Strecken, die fortan im “Schnellen Rennen”, “Karrieremodus” oder in der “Herausforderung” befahren werden dürfen. Ein kleines Tutorial gibt erste Fahrstunden in den futuristischen Boliden. Die Grundauslegung der Steuerung auf der Tastatur ist schlicht gesagt “Mist”, aber immerhin noch in den Optionen änderbar. Leider ist das Fahrverhalten und insbesondere das Fahrgefühl nicht änderbar. Die Kisten steuern sich ein wenig wie auf Seife und so richtiges Racer-Feeling kommt nicht auf, es fühlt sich phasenweise eher wie erzwungener Fahrspass an. Das Einsammeln von Power-Ups wird so zu einer echten Aufgabe, im Power-Boost-Mode grenzt es dann schon an Zufall, wenn man eine der blauen Pillen abbekommt.

Grafik und Sound

Optisch kann “Stateshift” nicht so ganz überzeugen. Die Umgebungen wirken zwar futuristisch, allerdings haben wir das in Spielen vor einigen Jahren schon besser gesehen. Die Rennen finden in öden Rennröhren statt, die weder durch interessante Oberflächen, noch durch ausgefallene Lichteffekte aufzufallen wissen. Auch die Rennboliden strotzen nicht gerade vor Details und machen eher einen mauen Eindruck, zumal es nur wenige Fahrzeugtypen gibt.

Besonders nervig: Die Hintergrundmusik, die sich mit monotonen Klängen immer wieder zu sehr in den Vordergrund drängt. Auch die Motorengeräusche, Schusssalven und Explosionen nerven mit der Zeit und ziehen die Wertung emfindlich in den Keller.

Fazit

"Stateshift" ist ein mittelprächtiger Funraser mit ein bisschen Peng-Peng und wenig Abwechslung. Für 10 Euro bekommt man nicht die Welt, aber wer das Spiel mit vergleichbaren Spielen messen möchte kommt nicht umhin das Spiel als Mittelmaß einzustufen.
Grafik
46%
Sound
30%
Gameplay
55%
Steuerung
40%

Gesamtwertung

42%

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