Spy Hunter – Nowhere to Run

1666 0 1 28. November 2009
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Titel:Spy Hunter - Nowhere to Run
EAN:4017404016373
System:Windows Vista
Label:Purplehills
Release:2009-11-17

Vom Cover zu “Spy Hunter Nowhere to Run” blickt uns kein geringerer als Dwayne Johnson, besser bekannt als Wrestlingstar “The Rock”, der sich jedoch mit Filmen wie “Get Smart” oder “Daddy ohne Plan” weltweit einen Namen als talentierter Schauspieler und Actionstar gemacht hat. In “Spy Hunter – Nowhere to Run” soll er nun die Welt vor einer bösen Verbrecherorganisation schützen und den drohenden Weltuntergang abwenden. Was nach einer wilden 007-Story klingt entpuppt sich als vielseitiger Actionkracher, jedoch nicht ganz ohne Macken…

Es gibt kein Entkommen!

Gleich zu Beginn wird man in den nagelneuen “Interceptor” gesetzt, ein Fahrzeug, welches uns im Spiel noch eine ganze Reihe Freude bescheren wird, denn dieser Bolide lässt den “KITT” aus “Knight Rider” aussehen wie einen Trabant neben einem Lamborghini. Der Flitzer kann nicht nur heizen wie ein Gafährt aus der Hölle, sondern verwandelt sich bei Bedarf auch in ein Rennboot (sieht Video unten). Und wenn es mal sprichwörtlich “eng” wird, bietet das Teil auch einen Motorcycle-Mode. “Kitt” würde dazu wohl sagen: “Verblüffend!” und müsste sich schämend in die Ecke stellen.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die die Steuerung. Zum Einen feuert man im Rennmodus mit der linken Maustauste und steuert mit den WASD-Tasten. Wenn man zu Fuss unterwegs ist und dann in der Third Person-Perspektive mit Dwayne durch die Katakomben der Feinde schleicht kämpft man eine Weile mit den “E” und “Q”-Tasten. Auch ist die Steuerung der Links- und Rechtsbewegungen mitunter etwas unglücklich, so steuert man nicht selten mal am Ziel vorbei oder übersteuert sein Gefährt und landet an der Wand, was zwar keinen Schaden mit sich bringt, aber einfach nervt. Erst nach einer ganzen Weile hat man sich etwas mehr darauf eingestellt und diese Ungeschicke passieren seltener. Die Steuerung wird zwar mit kurzen Bildschirmkommandos erklärt, oftmals geht die Action im Hintergrund jedoch weiter, so daß man mitunter mal das eine oder andere verpasst. Eine kurze Pause an den Stellen hätte da schon geholfen…

Ansonsten ist das Rumheizen mit dem mächtigen Vehikel sicherlich das Highlight des Spiels. Zwar sind die Shooter-Einlagen auch “ganz nett”, aber eben nicht mehr. Das machen andere Genrevertreter doch deutlich besser, aber immerhin bekommen wir ein paar “The Rock” Wrestling-Moves zu sehen, was das Ganze zumindest unterhaltsam macht. Im Fahrzeugmodus fliegen dann so richtig die Fetzen…

Grafik und Sound

Optisch gibt sich “Spy Hunter – Nowhere to Run” deutlich zweigeteilt. Die Menüs und einige der Zwischensequenzen wirken wie aus den 90ern. Die Videos sind sehr verpixelt und auch die Animationen der Protagonisten sind eher “mau”. Die Gesichtszüge von “The Rock” sind in den Videos zwar gerade noch zu erkennen, aber nur noch mit einer gehörigen Portion Fantasie. Besser gelungen ist das schon die Ingame-Grafik die durchaus zu gefallen weiß. Die Texturen wirken authentisch, die Feuereffekte, Wasserspiegelungen und Action auf der Strasse ist ordentlich.

Gleiches kann man auch vom Soundtrack sagen, der sich gut in das reißerische Setting des Spiels einbettet. Auch die Soundeffekte passen sich dem gut an und so röhrt der “Interceptor” ordentlich aus den Boxen und die Feuersalven veranlassen den Nachbar sicher auch das Mittagsschläfchen vorzeitig zu beenden.

Fazit

"Spy Hunter - Nowhere to Run" ist ein ordentlicher Actionkracher, der insbesondere jetzt zum kleinen Preis (erschienen bei Purple Hills) Sinn macht. Wer etwas mehr Action auf seinem PC braucht ist hier gut bedient.
Grafik
61%
Sound
80%
Gameplay
78%
Steuerung
69%

Gesamtwertung

71%

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