Snowy – Abenteuer des kleinen Bären

1087 0 0 24. September 2008
Gefällt mir!

Aus der Schublade “Kinderspiele” erreicht uns Snowy, die Abenteuer des kleinen Bären. Ein, laut Packung, “gewaltfreies Jump’n Run Vergnügen”. Soviel zur Verpackung, das Spiel selbst läßt sich mit diesem kurzen Slogan zwar kurz aber recht treffend beschreiben. Das Spiel selbst ist ein Jump’n Run, also ein 2D Spiel in dem die Spielfigur über Plattformen, Leitern etc rauf und runter durch einen Level bewegt wird um diverse Aufgaben zu erledigen. Aufgabe heisst im Falle des kleinen Snowy, die bösen Gegner von ihren Untaten zu überzeugen.

Mach sie kalt

Snowy ist ein kleiner Bär, der sich, wie sollte es anders sein, auf seinem Weg durch die Welt, allerlei Monstern gegenübersieht. Wobei Monster für diese knuddeligen kleinen Tierchen eigentlich eher übertrieben ist. Seine einzige “Waffe” im Kampf gegen die Tierchen sind Schneebälle mit denen er sie in einen großen Schneeball einschliesst. Diesen kann er dann per Fusstritt ins Rollen bringen was das entsprechende Monster und alle die es auf seinem rollenden Weg trifft, ganz schön ins Schwitzen bringt. Sprich, danach ist der Weg frei. Gelingen Snowy dabei besondere Manöver oder reist er gar selbst mit dem Schneeball mit, so werden diverse Extras freigeschaltet die Extralebven, Extrapunkte oder eine Verbesserung des Schneeballwurfs für kurze Zeit bringen.

Sind erstmal alle Gegner eines Bildes entsorgt, so geht es weiter zum nächsten Level. Nach jeweils einigen Leveln landet man bei einem Endgegner. Dieser Endgegner gestaltet sich weitaus schwieriger als seine kleinen Helferlein, denn er zischt durchs ganze Bild, wirft neue Monster aus und läßt sich auch nicht mit dem einfachen Standardschneeball besiegen. Hat man schliesslich diese Tücke auch gemeistert, geht’s in eine neue Landschaft. Neue Landschaft heisst, die Hintergrundbilder, Gegner und der Endgegner werden ausgetauscht und das Ganze geht wieder von vorne los. Hat man genug Einzellandschaften geschafft, darf man zur Belohnung in eine neue Welt.

Technik

Die Steuerung von Snowy ist, wie von einem Jump’n Run nicht anders zu erwarten einfach und präzise. Ausser den frei wählbaren rauf, runter, links, rechts und Wurf Tasten braucht man nichts weiter. Die Steuerung ist präzise und auch die Kollisionsabfrage arbeitet einwandfrei so dass größere Frusterlebnisse ausbleiben. Durch drei vor dem Spiel wählbare Schwierigkeitslevel läßt sich der Motivationsfaktor hoch- und runterschrauben.

Die einfachste Variante eignet sich bereits wie angegeben für Kinder ab ca. 6 Jahren. Diese finden sich nach einer gewissen Eingewöhnung gut zurecht. Grafisch ist Snowy nun wirklich kein Reisser. Muss er aber auch nicht, denn das einfache Spielprinzip läßt solche Dinge wie gerenderte Zwischensequenzen gut verschmerzen. Der typische Sound passt hier gut zum Spiel, wenn er auch wenig abwechslungsreich ist, und sich auf 4-5 verschiedene Tonsequenzen beschränkt.

Fazit

Jump'n Run einfacher Machart. Spielbar, lösbar, einstellbar. Dazu noch halbwegs gewaltfrei, auch wenn Kinder das wahrscheinlich anders sehen als Erwachsene. Eigentlich spricht gegen einen Erwerb nur wenig, ausser man sucht etwas für die ältere Generation. Kinder ab etwa 12 werde sich schnell unterfordert fühlen. Die Wertung bezieht sich daher auf Kinder von 6-12.
Grafik
55%
Sound
40%
Gameplay
55%
Steuerung
58%

Gesamtwertung

55%

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.