Spieletest: Sherlock Holmes: Ungelöste Verbrechen

1313 0 0 4. Februar 2009
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Mit “Sherlock Holmes: Ungelöste Verbrechen” präsentiert uns JoWood kein Adventure der üblichen Art, wie man es vielleicht zunächst erwarten könnte, sondern vielmehr ein Casual-Game auf hohem Niveau. Es gilt zusammen mit Sherlock Holmes und Doktor Watson insgesamt 16 Kriminalfälle zu lösen. Gegenstände wollen gefunden und Täter überführt werden. Und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen selbst auch Detektiv zu spielen und auf Verbrecherjagd zu gehen…

16 Verbrechern auf der Spur

Die 16 Kriminalfälle, die es zu lösen gilt laufen grundsätzlich immer nach demselben Muster ab. Es gilt darum Gegenstände in Form eines Bildersuchrätsels zu finden, wie man es vielleicht aus diversen Zeitschriften oder dem Fernsehen kennt. Es gilt auf einem Bild bestimmte Gegenstände zu entdecken, die mit zunehmender Spieldauer immer perfekter versteckt sind und dementsprechend auch nicht mehr so leicht zu entdecken. Glücklicherweise gibt es sowohl die Lupe als Helferlein, wie auch auf Wunsch einige Tips in Form von Pfeilen, die dem Spieler den richtigen Weg weisen. Auf anderen Rätseln gilt es in zwei scheinbar gleichen Bildern einige geschickt versteckte Unterschiede zu entdecken. Hat man einen Unterschied entdeckt kann sich nach einem Klick darauf ein weiteres kleines Minigame dahinter verbergen.

Natürlich laufen alle Spiele auf Zeit und so steigt der Zeitdruck mit jeder Runde. Wer zudem zu oft falsch rumklickt, dem werden immer mehr wertvolle Minuten abgezogen. So bringt einen jedes Rätsel weiter um die 16 nachfolgenden Kriminalfälle zu lösen:

Der Zouch-Smaragd
Der tote Luftartist
Mord im dritten Akt
Das verschwundene Gemälde
Der rätselhafte Stich
Der Todeskarten Teufel
Das versteckte Testament
Der Fluch von Anan Thotep
Das Geheimnis des Billard-Erpressers
Die Diamanten der Herzogin
Die Violine des Maestros
Der Porzellandrache
Der Docklands-Spion
Die vermisste Schauspielerin
König Artus’ Pfeil
Der Acht-Uhr-Mörder

Während das Spielprinip nicht grundlegend neu ist, ist die Präsentation ziemlich ordentlich. Zu jedem gefundenen Gegenstand werden beispielsweise Täterbilder eingeblendet, von denen man nach und nach einzelne Verdächtige ausschließen muss. Sherlock Holmes und Doktor Watson stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite, geben Tips zu den Verdächtigen und leiten auch jeden Kriminalfall mit erläuternden Erklärungen ein. Die Tatorte sind ebenfalls sehr detailliert und atmosphärisch. Die optische Präsentation ist für ein Spiel dieser Art rundum gelungen und auch die Hintergrundmusik zum Spiel kann sich hören lassen.

Fazit

"Sherlock Holmes: Ungelöste Verbrechen" ist insbesondere für Fans des Suchspiel-Genres ein sehr gelungenes Spiel. Atmosphäre und Optik sind für ein Game dieser Art mehr als gelungen.
Grafik
83%
Sound
80%
Gameplay
80%
Steuerung
90%

Gesamtwertung

81%

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