Review: To save humanity from virus

358 0 5 16. Mai 2021
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Manchmal fragt man sich ja schon, woher Entwickler ihre Inspiration für eine neue Spielidee beziehen. So auch in diesem Falle: Eine Pandemie hat die Erde fest im Würgegriff und die Menschheit benötigt dringend einen Impfstoff. Dieser Impfstoff findet sich jedoch offensichtlich ausschließlich auf dem Planeten “X” und so machst du dich auf den Weg auf diesem fremdartigen Planeten die notwendige Infrastruktur aufzubauen, um das rettende Vakzin abzubauen.

To save humanity from virus

Na, die eine oder andere Parallele erkannt? Dies jedenfalls ist die Rahmenhandlung von “To save humanity from virus” und sofort findest du dich auf dem besagten “Planet X” wieder. Ein Tutorial gibt es nicht, das ist aber nicht weiter schlimm, denn schon nach wenigen Spielminuten hast du den Dreh raus. Zunächst musst du mit sog. “Wood Cuttern” Holz abbauen. Das sind recht große Maschinen, die man in den Wald stellt und die fortan in der kleinsten Ausführung pro Sekunde eine Einheit Holz produzieren.

Dann gibt es auch noch “Stone Driller” und “Iron Driller”, also riesige Bohrer für Felsgestein und Eisenvorkommen. Diese drei Bestandteile sind dann auch sozusagen die Basisressourcen, die man neben Energie und menschlicher Arbeitskraft benötigt. Für die Lagerung der abgebauten Rohstoffe benötigt man noch Lagerstätten und für die Kolonisten passende Unterkünfte. Dies alles um letztlich noch sog. “Vaccine Driller”, also Bohrer für den Impfstoff zu bauen und anschließend mit der zu errichtenden Rakete gen Heimat zu brettern.

Damit ist die Spielmechanik im Wesentlichen umrissen. Du beginnst also recht schnell die kleinsten Ausführungen der obigen Gerätschaften zu bauen und erweiterst dein Arsenal Stück für Stück. Zuviel Zeit lassen darfst du dir allerdings nicht, denn mit jeder Sekunde, die du dort oben im All aktiv bist, sterben in der Heimat Menschen. Ziel des Spiels ist es also möglichst rasch in Fahrt zu kommen, genügend Impfstoff abzubauen und diesen per Raketen-Post auf der Erde abzuliefern.

Das Bemerkenswerte an “To save humanity from virus”: Es macht schon irgendwie Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann und sich die Zeit nimmt mit der Spielmechanik warm zu werden. Klar, alles ist sehr sehr vereinfacht, aber um einfach mal ein Stündchen Spaß zu haben ist das Spiel durchaus geeignet. Natürlich kann diese Independent-Entwicklung nicht ganz mithalten mit den AAA-Titeln der Branche, dafür ist sowohl im Bereich der Optik, wie auch bei der musikalischen und soundtechnischen Untermalung einfach noch zuviel Luft nach oben. Dennoch verdient die Mühe, die Solo-Entwickler Tomas Daugela in das Spiel gesteckt hat unsere ganze Anerkennung.

Fazit

So ein Spiel wie "To save humanity from virus" muss man auch erstmal auf die Beine stellen. Von uns gibt es dafür: 61 liebgemeinte Punkte.
Grafik
63%
Sound
45%
Gameplay
70%
Steuerung
66%

Gesamtwertung

61%

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