Review: Stranded Deep

547 0 0 28. April 2021
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Als Überlebender eines Flugzeugabsturzes landen wir auf einem kleinen Inselatoll und dürfen uns fortan als Robinson Crusoe versuchen. Soviel zur Rahmenhandlung von “Stranded Deep”, einem Survival Abenteuer aus dem Jahr 2015, welches uns natürlich an Filme wie “Cast Away” und auch an Games wie “The Forest” erinnert.

Tatsächlich ist die Spielmechanik auch durchaus vergleichbar, denn wir suchen auf den Inseln nach geeigneten Ressourcen und basteln uns nach nach immer mehr Equipment, das uns helfen soll zu überleben. Man könnte auch größere Camps errichten, aber wenn man der Story folgt, ist man irgendwie dauernd auf der Weiterreise von einer Insel zur nächsten. Denn die Insel auf der man gerade ist, bietet zwar meistens Ressourcen und oftmals auch solche, die man noch nicht kannte, so dass man neue Crafting Rezepte freischalten kann, aber nach einer Weile wird es dann noch Zeit wieder ein neues Lager zu suchen und schon geht es weiter zum nächsten Eiland. Unsere einzigen Begleiter: Durst, Hunger und Müdigkeit. Von den Haien ganz zu schweigen.

Fans von klassischen Survival-Spielen sollten “Stranded Deep” auf jeden Fall eine Chance geben, zumal das Spiel optisch und technisch zu gefallen weiß. Was jedoch einige Spieler monieren: Der fehlende Multiplayer-Mode. Den gibt es offiziell nicht und so muss man sich allein durchschlagen. Die Grafik ist gelungen, insbesondere einige der Wasser-Effekte und Lichtreflexionen können begeistern, aber auch unter Wasser gibt es einige schöne Momente. An das Niveau von “Subnautica” oder “Horizon Zero Dawn” kommt das Spiel allerdings nicht heran. Die Soundkulisse ist wiederum überzeugend, dies gilt insbesondere für die Soundeffekte, denn die Hintergrundmusik ist eher spärlich. Die Steuerung ist gelungen und wird geübte Survival-Spezialisten und solche die es werden wollen, nicht vor unlösbare Herausforderungen stellen.

Fazit

"Stranded Deep" ist ein gelungener Vertreter seiner Art und macht in Sachen Survival-Games vieles richtig. Es sortiert sich ohne Zweifel im oberen Segment des Genres ein, allerdings ehrlicherweise etwas hinter Games wie "The Forest", "Subnautica" und "Horizon Zero Dawn". Dies liegt nicht zuletzt an der dichten Atmosphäre der Marktbegleiter, die "Stranded Deep" nie ganz erreichen kann. Der fehlende Multiplayer-Support hilft da nicht unbedingt. Dennoch: In einer Zeit in der man vor lauter Fernweh jede Reise antreten würde, ist "Stranded Deep" auf jeden Fall ein Muss für Fans des Genres.
Grafik
82%
Sound
78%
Gameplay
82%
Steuerung
84%

Gesamtwertung

82%

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