Review: Journey to the Savage Planet (Steam)

805 0 10 15. Februar 2021
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Das Shooter-Abenteuer-Spektakel “Journey to the Savage Planet” wurde bereits am 28. Januar 2020 für Microsoft Windows, PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht. Nach einer Nintendo Switch-Version und natürlich einer für die Stadia, hält der kunterbunte Erkundungsspaß auf dem farbenfrohen Planeten ARY-26 nun auch Einzug auf der Steam-Plattform. Grund genug für uns, nochmals die außerirdische Flora und Fauna zu katalogisieren, die Ressourcen zu sammeln und Mopsvögel zu zerdeppern.

Journey to the Savage Planet

Es geht ganz schön bunt zur Sache.
Man kann es auch in unserem Lets Play zu “Journey to the Savage Planet” sehen: Es geht ganz schön bunt zur Sache. Die Rahmengeschichte zum Spiel ist schnell erklärt: Der Spieler wird zum Pionier im Auftrag von Kindred Aerospace, dem “viertbesten interstellaren Explorationsunternehmen”. Deine Aufgabe: Einen unbekannten Planeten namens ARY-26 erforschen, um herauszufinden, ob er für eine zukünftige menschliche Kolonisierung geeignet wäre und die Geheimnisse des Planeten zu entdecken. Was hier nun fast schon staubtrocken rüberkommt, wird im Spiel zu einem echten Schenkelklopfer, denn das Spiel punktet insbesondere durch seinen Charme und den mitunter bissigen Humor.

Das Raumschiff am Arsch, kein Treibstoff mehr im Tank und Ersatzteile schickt einem ja keiner an andere Ende des Universums.
Das Spiel kommt mit unheimlich vielen liebenswerten Details daher und auch die außerirdischen Lebensformen sind absolut zum Knuddeln. Zumindest die meisten, denn der “Putzig-Faktor” darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir uns in einer höchst gefährlichen Situation befinden: Das Raumschiff am Arsch, kein Treibstoff mehr im Tank und Ersatzteile schickt einem ja keiner an andere Ende des Universums. Aber zum Glück ist da immerhin ein 3D-Drucker an Bord, mit dem man bei Vorhandensein notwendiger Ressourcen so ziemlich alles drucken kann, wofür man irgendwo einen Bauplan zur Hand hat. Also: Nix wie raus aus dem qualmenden Spaceship und alles scannen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

“Journey to the Savage Planet” ist dabei nicht nur kunterbunt, sondern auch urkomisch zugleich.
So dauert es nicht lange, bis wir eine Pistole mit unbegrenzter Munition, Sprungdüsen für Mehrfachsprünge, Jetpack, Enterhaken und sonstwas bauen können. “Journey to the Savage Planet” ist dabei nicht nur kunterbunt, sondern auch urkomisch zugleich. Die unfassbar schrägen Video-Botschaften von Kindred-Chef Martin Tweed oder auch die absolut irrwitzigen Werbebotschaften aus der Heimat bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und Lachen.

Und was passiert, wenn ich einen Mopsvogel in den Hintern trete?
Zwar handelt es sich ohne jeden Zweifel um einen Ego-Shooter, aber zeitgleich kann man festhalten, dass sich das Spiel auch dank der lieblichen Optik und der urkomischen Dialoge auch für kleinere Pioniere eignet. Die USK-Empfehlung von “ab 12 Jahren” kommt also nicht von ungefähr. Im Spiel geht es auch keineswegs um Gewalt, sondern das Entdecken und Erkunden steht ganz klar an erster Stelle. Wie komme ich in diese Höhle? Wie komme ich über diesen Felsvorsprung? Und was passiert, wenn ich einen Mopsvogel in den Hintern trete? Man will einfach alles erkunden und es mangelt im Spiel auch nicht an Missionen, die in einem Journal übersichtlich dargestellt werden.

…fast schon verschwenderischer Einsatz von Farben…
Die farbenfrohe Grafik ist sicherlich eines der absoluten Highlights des Spiels. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes so, dass “alles lebt” – zumindest bekommt man den Eindruck, kaum ist man aus den Eishöhlen raus. Die liebevoll zum Leben erweckten Aliens sind genau so sehenswerten, wie die Animationen von Freund und Feind. Insbesondere der fast schon verschwenderische Einsatz von Farben sei an dieser Stelle nochmals lobend erwähnt. Einfach toll. Dies gilt im Übrigen auch für die Steuerung und die Soundkulisse: Hier gibt es nichts auszusetzen, alles ist rund und bunt und einfach gelungen. Man kommt ja aus dem Schwärmen kaum noch raus…

Fazit

"Journey to the Savage Planet" ist wahrlich ein Spiel ohne echte Schwächen. Dafür ist es spielerisch einfach zu gut und technisch zu brillant. Eine absolute Empfehlung für jeden, der es sich bis jetzt noch nicht in seine Spielesammlung gepackt hat. Das ist schon fast ein "No-Brainer". Zugreifen!
Grafik
93%
Sound
96%
Gameplay
93%
Steuerung
95%

Gesamtwertung

94%

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