Red Dead Redemption (PS3)

3183 0 2 29. Dezember 2010
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Titel:Red Dead Redemption (Uncut)
EAN:5026555402033
System:PlayStation 3
USK:Freigegeben ab 18 Jahren
Label:Rockstar Games
Release:2010-05-21

Das hochgelobte „Red Dead Redemption“ spielt im Jahre 1911 in Amerika an der mexikanischen Grenze. John Marston, der Held des Spiels, lebt nach einem Leben als Outlaw nun friedlich mit Frau und Kegel auf einer Ranch. Eines Tages entführen Agenten einer staatlichen Behörde seine Frau und zwingen ihn, seine ehemaligen Kumpel zu erledigen. Einer dieser „Freunde“ ist Bill Williamson. Um ihn dingfest zu machen reist Marston in den fiktiven Staat „New Austin“, der direkt an der Grenze zu Mexiko liegt, welches ihr im Laufe des Spiels auch besuchen dürft. Als er Williamson das erste Mal um die Ecke bringen will, erschießt Williamson Marston. Dieser wird allerdings von der Ranch-Lady Bonnie MacFarlane aufgelesen, versorgt und wieder aufgepäppelt. Mit Pistole, Gewehr und Pferd macht Marston sich auf, Williamson endgültig unter die Erde zu bringen.

Red Dead Redemption

Trotz englischer Tonspur wird die Geschichte gut und authentisch das komplette Spiel hinweg erzählt und dargestellt. Die glaubhaften Gesichtsausdrücke und Gesten der Figuren unterstützt dies durch und durch. Ebenfalls super ist die Grafik: Saubere, realistische Texturen, kaum Grafikfehler und gutes Rendering.
Das Einzige, was ein wenig stört, ist der Ton. Teilweise waren die Hintergrundgeräusche á la Pferdegetrappel lauter als die Stimme, die dem Spieler gerade die Mission erklären will. Das macht es ab und an etwas schwer der Mission vorangehenden Geschichte zuzuhören und verleitet zum Überspringen der Zwischensequenzen.

Ist der Ton allerdings mal gut gemischt, sind die kleinen Filmeinlagen vor den Missionen gelungen und man hat nie das Gefühl, man weiß jetzt nicht warum man das alles tut (außer bei dem guten Seth). Wo wir gerade bei den Missionen sind. Selten habe ich ein Open-World-Spiel gesehen, indem die Missionen so abwechslungsreich sind. Mal muss man Pferde auf der Ranch zureiten, ein anderes Mal Züge von Rebellen befreien. Hin und wieder finden sich auf dem Weg kleinere Aufgaben wie Diebe stellen oder geklaute Kutschen zurückholen, welche die eigene Kasse um weitere Dollar aufstockt. Ebenfalls gut für den Geldbeutel sind die kleinen Spiele, wie Five-Finger-Filet, Poker, Hufeisenwerfen oder Black Jack. Diese finden sich in jeder Stadt und sind eine gute Abwechslung vom harten Leben als Cowboy.

Die Zielfunktion, ist sehr durchdacht, so visiert man mit einem Tastendrücken sofort den Gegner an. Wenn es einmal brenzlig wird, kann man sich zum Ausruhen hinter Felsen, Kisten oder Sonstigem verstecken und aus dem Hinterhalt angreifen. Der Dead-Eye-Modus verlangsamt die Zeit um euch herum, sodass ihr ungestört schnellere Ziele wie Vögel ganz einfach abschießen könnt. Es nutzt auch dazu, bei einem Duell schneller als der Gegner zu sein.

Fazit

Der Nachfolger von Red Dead Revolver und zugleich Auftakt einer eigenen Reihe, hat sich über 14 Millionen Mal verkauft und ist ein Meilenstein der Videospielgeschichte. Von uns gibt es dafür 90 Punkte.
Grafik
89%
Sound
88%
Gameplay
91%
Steuerung
92%

Gesamtwertung

90%

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