Spieletest: Pyroblazer

2879 0 0 13. November 2009
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Titel:Rhem 4 (PC)
EAN:5060199420039
System:Windows XP
USK:Freigegeben ab 6 Jahren
Label:Unknown

Das futuristische Rennspiel “WipeOut” dürfte wohl noch jedem ein Begriff sein. Und eben weil der Erfolg besagter Rennspielreihe so ungebrochen ist versuchen sich natürlich auch andere Hersteller an einem Klon. So auch Eibix Studios aus Serbien, die nun mit “Pyroblazer” einen entsprechenden Vertreter ins Rennen schicken. Und auch wir haben uns hinter das Lenkrad geklemmt und erzählen euch wie es war…

Pyroblazer

Über die Hintergrundgeschichte wollen wir gar nicht zuviel reden, dazu spielt sie letztlich eine zu geringe Rolle. Es geht um sagenumwobene Artefakte und weil man sich derer würdig erweisen muss, soll man in verschiedenen Arenen siegreich bestehen. Klingt ein bisschen wirr, aber mit wenigen Worten trifft das eigentlich die ganze Geschichte, die anhand von Textpassagen immer weiter vorangetrieben wird, aber wie gesagt eigentlich nur Beiwerk darstellt. Im Wesentlichen geht es vielmehr um die reine Rennaction.

Den Spieler erwarten diverse Turniere, die allesamt aus mehrerer Rennen bestehen und bei denen es nicht nur ums Rasen geht, sondern bei denen man auch mit Waffengewalt seinen Anspruch auf den obersten Platz auf dem Podest untermauern kann. Insgesamt 15 individuell anpassbare Vehikel warten auf einen Fahrer, jedes mit seinen Stärken und Schwächen. Das eine hat eine höhere Feuerkraft, das nächste ist schneller, ein anderes besser gepanzert. 20 Wummen gibts dann auch noch, verschiedene Power-Ups auf der Rennstrecke verhelfen dann zu neuer Munition bzw. anderen Benefits.

Alles in allem hat man das Spiel so oder so ähnlich schonmal gesehen, das Problem ist: “Pyroblazer” macht nichts wirklich besser. Die Steuerung ist akzeptabel, aber nicht präzise oder realisitisch genug, um echtes fahrerisches Können unter Beweis stellen zu können. Das Ganze ist einfach ein Arcade-Racer, dem es aber hier und da an Tiefgang fehlt. Ein paar neue Ideen und Elemente hätten dem Spiel schon geholfen.

Grafik und Sound

Die psychodelisch-verworrenen Strecken wissen durchaus zu gefallen und auch die Fahrzeuge und Waffen können sich sehen lassen. Gleiches gilt auch für das Geschwindigkeitserlebnis und natürlich für die Explosionen und Feuersalven aus den eigenen Wummen. Einige Texturen können dieses Niveau nicht ganz halten und so wirken manche Streckenbeläge und Umgebungen etwas mau, aber im Großen und Ganzen optisch eigentlich vorzeigbar.

Die Hintergrundmusik ist Geschmackssache. Die Techno-Rhythmen sind wahrlich nicht jedermanns Sache und verleiten bald zum muten der Boxen. Dabei verpasst man die Soundeffekte, die aber nicht gerade einen Sonderpreis gewinnen würden.

Fazit

Ordentlich, aber nicht bahnbrechend. "Pyroblazer" macht seinem Ruf als Klon alle Ehre, kopiert vieles ohne eigene Innovationen. So fällt dann aber auch die Wertung aus, denn irgendwie irgendwo irgendwann haben wir das alles schonmal gesehen.
Grafik
70%
Sound
51%
Gameplay
60%
Steuerung
57%

Gesamtwertung

60%

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