Princess in Love

2625 0 0 15. Mai 2009
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Hm, die drei kenn ich doch. Stimmt, das ist “Monrose”, die drei lieblichen Popstars-Sternchen, die hier das Cover zu “Princess in Love” aus dem Hause dtp young entertainment schmücken. Immerhin beim Vorwort und in der Einleitung wird ein Bild von den drei Mädels eingeblendet, sonst aber spielen die wohl eher eine untergeordnete Rolle und sollen die Zielgruppe (Mädchen von 12 bis 16 Jahren) ansprechen und zum Kauf animieren. Ob sich die Anschaffung lohnt zeigt euch unser Spieletest…

Princess in Love

Die Spielerin schlüpft dabei in die Rolle der 17jährigen Königstocher Isa, die eigentlich ein behütetes Leben führt, aber sie bekommt allmählich ein Problem. Denn ihre Eltern haben sich dazu entschieden abzudanken, ihren Ruhestand auf Schloss Sommerburg zu genießen und die Tochter die Geschäfte zu übergeben. Das war’s dann wohl auch mit dem Studium und der ruhigen Zeit, denn nun hat Isa nur noch ein Jahr Zeit sich mit den Gepflogenheiten des Adels und des Business vertraut zu machen, denn in einem Jahr wird sie die Königen sein.

Was im wahren Leben ein echtes Problem wäre, wird bei “Princess in Love” zum Spiel – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn unsere angehnde Queen muss lernen zu tanzen, Menüs zu kredenzen, Sitzpläne zu erstellen und vieles andere, was in Form verschiedener Minigames daherkommt. Zwar sind die meisten dieser Minispielchen nicht grundlegend neu, aber immerhin schön in das königliche Setting verpackt. Bei “Ölfluss” beispielsweise muss man Rohre so miteinander verbinden, dass das Öl von Anfang bis Ende fließen kann, bei “Tanzen” muss man mit dem Touchpen in eine der vier Ecken des Screens tippen und das im Takt der Musik. Etwas innovativer kommen da Spiele wie “Sitzplan” daher, bei dem man die Gäste so platzieren muss, dass sich alle am Tisch vertragen, beim “Blumenpressen” muss man mit gepflückten Blumen versuchen ein gegebenes Bild nachzuahmen.

Der Spielspass der unterschiedlichen Minigames schwankt dabei von “launig” bis “langweilig” – ein gutes Beispiel für Letzteres ist “Tagebuch schreiben”, bei dem man einzelne Buchstaben nachzeichnen soll – Gähn, ja is denn schon wieder Grundschule? Man kann die Minigames von Hauptmenüs aus starten oder aber sich für den interaktiven 3D-Geschichts-Modus entscheiden, bei dem man mit Isa aus eine isometrischen Ansicht durch das Schloss eilt, mit dem Butler, dem Koch und vielen anderen Bediensteten des Hauses spricht, dem einen oder anderen Gefallen erweist und damit sein Ranking verbessert und vieles mehr. Isa bekommt in diesem Modus immer wieder mal Aufgaben gestellt, die es zu erfüllen gilt. Am Ende jedes virtuellen Monats erwartet die Spielerin zudem ein Quiz, welches die Aufgaben und Ereignisse des Vormonats Revue passieren lässt…

Grafik und Sound

Der goße Pluspunkt bei “Princess in Love” ist die Optik. Das Märchenschloss ist bildschön in Szene gesetzt worden und auch die Bewegungen, die Figuren und Charaktere und die Minigames sind wirklich sehr detailverliebt realisiert worden. Es wurde an viele kleine Details gedacht, auch wenn die meisten Objekte in den Räumen leider nicht interaktiv sind, so entsteht dennoch ein guter Eindruck von der Atmosphäre auf Schloss Sommerburg.

Die Hintergrundmusik macht ihrem Namen alle Ehre und dudelt ruhig vor sich hin, ohne den Spieler zu sehr von seiner Mission abzulenken. Auch die Soundeffekte machen alles in allem eine gute Figur und geben kaum Anlaß zur Kritik.

Fazit

"Princess in Love" vereint einige gängige Minigames mit schöner Optik, welche insbesondere der Zielgruppe der jugendlichen Mädchen gefallen dürfte. Die Spiele sind zwar nicht gerade innovativ, aber der Geschichte-Modus kann etwas Pepp und Zusammenhang erzeugen. Das große Plus ist und bleibt die Grafik.
Grafik
85%
Sound
80%
Gameplay
62%
Steuerung
76%

Gesamtwertung

71%

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