Spieletest: Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies (3DS)

2990 0 1 7. April 2014
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Titel:Ace Attorney - Apollo Justice
EAN:0045496466626
System:Nintendo DS
USK:Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Label:Nintendo
Release:2008-05-09

Wieder einen Grund mehr seinen 3DS aus dem Regal zu holen. Ein neues Phoenix Wright öffnet seine Toren und wir haben es für euch getestet. Lohnt es sich auf den 3DS umzusteigen oder verliert diese Spieleserie langsam seine Macht, Spieler an den Bildschirm zu fesseln? Das alles und noch viel mehr erfahrt ihr hier bei uns im Test.

Phoenix Wright für Erwachsene?

In Japan ist dieser Teil bereits erschienen und bekannt unter dem Titel „Gyakuten Saiban 5“. Wie der Name schon beinhaltet, handelt es sich hier um den fünften Ableger der Serie. Trotzdem ist es aber der erste Teil für den Nintendo 3DS. „Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies“ ist nur als Download im Nintendo E-Store erhältlich und auch nur in englischer Sprachausgabe. Zudem handelt es sich hierbei um den ersten Titel der Serie, welcher in Amerika ein M-Rating erhalten hat.

Die Geschichte ist schnell erzählt

Der Titel startet 1 Jahr nach den Geschehnissen des letzten Teiles „ Apollo Justice“. Der Hauptcharakter aus „Apollo Justice“ hat Phoenix seine Lizenz wiedergeholt und dadurch kann man wieder den namensgebenden Anwalt spielen. Das Rechtssystem steht dieses Mal auf der Kippe und das Team um Phoenix wird überhäuft mit falschen Anschuldigungen und als ob das noch nicht genug ist, geht gleich zu Beginn der Geschichte eine große Bombe im Gerichtssaal los.

Gameplaytechnisch alles beim Alten

Man hat immer noch einen Mörder, dem man helfen muss seine Unschuld zu beweisen. Um dies zu schaffen, geht man an unterschiedliche Orte und sammelt Gegenstände ein, die die Unschuld des Angeklagten beweisen könnten. Zusätzlich dazu befragt man Zeugen und findet raus, ob diese lügen oder die Wahrheit sagen. Nach und nach kommt man der Wahrheit auf die Spur und hat die Chance, das Gerichtsurteil für sich zu entscheiden.

Endlich wieder Phoenix am Zug

Die größte und vielleicht beste Neuerung ist, dass man endlich wieder Phoenix Wright steuern kann. Dazu kommt. dass man nun durch Mimik und Gestik sehen kann, ob die Zeugen lügen, eingeschüchtert sind oder gerade nervös wirken. Mit der neuen Psychologin Cykes Athena an unserer Seite können wir sogar mit Hilfe ihrer Kette ganz leicht rausfinden, ob jemand die Wahrheit spricht. Durch die neue 3D Optik wirken die Animationen glaubhafter, aber trotzdem noch sehr überzeichnet. Dadurch, dass man dieses Mal ein ganzes Team hat, kann man – wenn man mal nicht mehr weiter weiß – schnell um Hilfe bitten. Nintendo bleibt auch bei diesem Teil der Serie treu und man fühlt sich schnell wieder wie zu Hause. Die Story ist spannend erzählt und sie wird durch animierte Szenen weitergesponnen. Eine sehr gute musikalische Untermalung tut das übrige zu der perfekten Stimmung. Man möchte den Controller gar nicht mehr aus der Hand legen und schnell sind 4-5 Stunden vergangen. Phoenix Wright zeigt sich auch hier wieder von seiner besten Seite und verströmt eine sehr süchtig machende Atmosphäre. Ein kleiner Kritikpunkt wäre die fehlende deutsche Lokalisierung. Man benötigt sehr gute Englischkenntnisse, um dem Verlauf zu folgen und an den richtigen Punkten in der Verhandlung reagieren zu können. Denn manchmal bekommt man so viele Infos von den Protagonisten, dass man schnell den Überblick verlieren kann.

Fazit

Sehr tolles Spiel, ziemlich fesselnde Story und interessante Neuerungen, die das Gameplay erweitern und immer näher an die Realität anknüpft. Durch die neue Story und die neuen Möglichkeiten wirkt das Spiel viel erwachsener als seine Vorgänger und weiß zu begeistern und sehr lange zu unterhalten. Kaufempfehlung für jeden Fan der Serie und auch Neulinge finden sich schnell zurecht, wenn gutes Spracherfahrung vorhanden ist.
Grafik
85%
Sound
95%
Gameplay
95%
Steuerung
90%

Gesamtwertung

91%

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