Ninja Reflex

1830 0 2 24. September 2008
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Titel:Ninja Reflex
EAN:5030932063670
System:Nintendo Wii
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:Electronic Arts GmbH
Release:2008-03-13

Was zeichnet einen echten Ninja aus? Dass er die Kunst des lautlosen Tötens beherrscht? Oder dass er neben den Bewegungen eines Tigers auch kämpft wie ein Drache und mit Präzision und Schnelligkeit seine Gegner zu Fall bringt? Mit “Ninja Reflex” aus dem Hause Electronic Arts kannst du deine Sinne schärfen, deine Fähigkeiten verbessern und so mit etwas Übung vielleicht selbst zu einem Wii-Ninja werden. Wir haben das Spiel getestet…

*zoaah!*

Du befindest dich bei deinem Lehrmeister dem Sensei und stehst kurz davor das Training auf Weg dem zum schwarzen Gürtel zu beginnen. Zunächst müsst ihr noch euren Namen festlegen und dabei aus einer Vielzahl von vorgegeben Kombinationsmöglichkeiten wählen. Eine weitere Personalisierung, wie zum Beispiel das Verändern des Aussehens oder ähnlichen Schnick-Schnack gibts bei “Ninja Reflex” nicht. Man konzentriert sich auf das Wesentliche. Nach einer kurzen Einführung durch euren Trainer und einer kurzen Eingewöhnungszeit mit der gut gemachten Steuerung aus der Ich-Perspektive kanns auch schon losgehen.

Ziel des Spiels ist das Erreichen des schwarzen Gürtels und auf dem Weg dahin erwarten den Spieler zahlreiche Gürtelprüfungen, die es zu absolvieren gilt. Das Spiel lässt sich in insgesamt 6 Minispiele einteilen, welche das sind: Shuriken, Hashi, Koi, Katana, Hotaru und Nunchaku. Das mag zwar auf den ersten Blick nicht besonders viel erscheinen, dafür haben es die Übrungen in sich. Neben dem Ausschalten von Pappkameraden mittels Ninja-Wurfsternen (Shuriken) gilt es beispielsweise auch Fliegen mit Holzstäbchen in der Luft zu fangen. Das erfordert durchaus einiges an Übung und es wird ausdrücklich nicht empfohlen, dies beim örtlichen Chinesen nachzuahmen. “Hotaru” wiederum ist ein Reflextest. Wenn ein Glühwürmchen erscheint muss man nur schnell genug eine Taste drücken und schult auf diese Art und Weise seine Reflexe. Bei “Katana” wird man von feindlich gesinnten Dämonen angegriffen und muss diese mit gezielten Schwerthieben außer Gefecht setzen. Bei “Koi” muss man Geduld beweisen und einen Fisch aus dem Wasser fangen, während man bei “Nunchaku” mit der gleichnahmigen Waffe Objekte abwehren muss, die der Trainer auf einen wirft.

Zwar mögen die 6 Minigames nicht wahnsinning umfangreich erscheinen, jedoch sind diese so unterschiedlich, dass genügend Abwechslung aufkommt. Die Steuerung geht auch gut von der Hand und im Mehrspielermodus kommt schnell noch mehr Gaudi auf. Hier kann man sich in den 6 Disziplinen mit bis zu drei andere Spieler messen. Das bietet zwar kaum mehr Abwechslung, dafür aber (nette Gesellen vorausgesetzt) lustige Ninja-Vergleiche.

Grafik und Sound

Die grafische Präsentation on “Ninja Reflex” ist recht gelungen. Zwar ist das Spiel kein Trendsetter in Sachen Grafik, dafür präsentiert es sich detailverliebt und atmosphärisch. Auch die Animationen sind sehr gut gelungen und so hat sich das Spiel eine Grafikwertung von knapp über 80 Punkten (also Silber-Regionen) locker verdient.

Die exzellente deutsche Sprachausgabe weiss dafür umso mehr zu punkten, denn hier haben die Synchronsprecher ganze Arbeit geleistet und dem Spiel noch mehr Tiefe verleihen können. Der Soundtrack, ganz im japanischen Musikstil gehalten, dürfte nicht jedermanns Geschmack sein, passt dafür aber perfekt ins Spiel und weiss durchaus auch zu gefallen. Gleiches gilt auch für die Soundeffekte, die sich gut ins Spiel einbetten und nie aus der Rolle fallen.

Fazit

Wer Gefallen an Minispiel-Sammlungen der letzten Zeit gefunden hat, der darf auch bei "Ninja Reflex" zugreifen, denn das Spiel bietet durchaus einiges an Spielspass und weiss durch gelungene Details zu überzeugen. Der Spielumfang von "nur" 6 Minigames sorgt leider für etwas getrübten Spielspass, denn etwas mehr hätten wir schon gerne gehabt.
Grafik
81%
Sound
85%
Gameplay
73%
Steuerung
80%

Gesamtwertung

79%

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