Need for Speed: Hot Pursuit (PS3)

4353 0 2 27. Dezember 2010
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Titel:Need for Speed: Hot Pursuit - Limited Edition
EAN:5030932096630
System:PlayStation 3
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:Electronic Arts
Release:2010-11-18

Heiße Autos, actiongeladene Verfolgungsjagden und Städte, die zu Rennpisten werden – seit 1994 der erste Teil der Reihe auf den Markt kam, konnte kein anderes Rennspiel so konstant die virtuellen Reifen glühen lassen. Mit diesen Traditionen bricht die Need for Speed-Serie auch in ihrem neuesten und immerhin schon 16. Teil “Hot Pursuit” nicht. Auch wenn dieser erstmals nicht von EA-Games, sondern von Criterion entwickelt wurde, so bleibt sich der Fahrspaß doch auf hohem Niveau treu. Hochgeschwindigkeits-Polizeiverfolgungsjagden mit PS-starken Boliden. Vorbei sind die Zeiten der legalen Events auf abgeschlossenen Rennstrecken wie zuletzt bei “NfS: Shift” und “NfS: Pro Street” vorbei. Ab sofort spielt man stattdessen wieder Katz und Maus. Wobei man sich seine Seite aussuchen darf…

Wilde Jagd!

Das Fahrvergnügen bei “Hot Pursuit” beruht neben den bekannten NfS-Elementen auf der fehlenden Servolenkung. Diese wurde weggelassen und fordert dem Spieler nun sein gesamtes Können ab. Fehler werden auf der Strecke gnadenlos mit Unfällen oder Zeitverlust bestraft. Alleine durch dieses Feature wird das Spiel aggressiver und gröber, bringt aber umso mehr Spaß.

Der Einzelspielermodus hat sich trotz dieser Änderung jedoch nicht weiterentwickelt. Der Fahrer muss Rennen gewinnen oder in aufreibenden Verfolgungsjagden der Polizei entkommen – sofern er nicht selbst in die Rolle der Gesetzeshüter schlüpft. Denn der Spieler kann auch als Polizist auftreten. Jedoch ist das weniger spannend als es klingt. Die Herausforderungen bleiben beinahe die selben wie im Fahrermodus. Überhaupt sind echte Herausforderungen selten: Dafür sorgen breite Straßen und Gegner, die sich dem eigenen Niveau anpassen. Wie unterirdisch dieses Niveau ist, merkt jedoch erst, wer im Mehrspielermodus gegen Freunde fährt.

Wie fühlt es sich hinter dem Lenkrad an?

Das Gameplay ist somit nicht neu und stellt keinerlei Ansprüche. Auch die Steuerung ist mehr oder weniger “altbekannt”. Zwar braucht man ein paar Spielminuten, um das richtige Fahrgefühl für die Boliden zu gewinnen, aber schon nach einigen wenigen Kilometern ist das “Popometer” geeicht und damit einsatzbereit.

Optisch bietet “Need for Speed: Hot Pursuit” auf der PS3 feinstes Fahrvergnügen gepaart mit jeder Menge Adrenalin. Die Rennstrecken und das Gesamtlayout des Spiels erinnern freilich an “Need for Speed Undercover”, wobei diesmal in der Tat die Verfolgungsjagden im Vordergrund stehen. Die Fahrzeuge sind bis in kleinste Detail den Orginalen nachempfunden worden, hier merkt man mit welcher Liebe zum Detail die Jungs von “Criterion Games” hier zur Sache gegangen sind. Hier und da bemerkt man auch die Verwandtschaft zu “Burnout: Paradise”, aber wer würde sich bei einer solchen Verwandtschaft beschweren?

Herausragend ist auch der Sound. An Motorengeräuschen wurde erneut nicht gespart. Jedes Auto hat seinen eigenen Klang, der sich mit den Geräuschen der Stadt, der Polizei und natürlich dem Soundtrack zu etwas Wunderbarem vermischt. Die Musik ist stimmig zu den Spielsituationen gewählt und fügt sich nahtlos in das Game ein.

it Need For Speed Hot Pursuit erleben die Spieler den Nervenkitzel der Verfolgung und die nervenaufreibende Hektik der Flucht in umfangreichen Einzelspieler- oder Multiplayerkarrieren als Cop oder als Racer. Die temporeichen Verfolgungsjagden und Fluchtmanöver sind über Need For Speed Autolog miteinander verknüpft. Dieses Netzwerk bringt nicht nur Freunde für mitreißende Verfolgungsjagden und Rennen zusammen, sondern gestattet den Spielern auch einen Vergleich ihrer Leistungen und Statistiken und bildet damit die Grundlage für die ultimativen Social Competition.

(Lindvallian/Alessandro)

Fazit

Insgesamt steht "Hot Pursuit" als neuer Teil der Need for Speed-Reihe seinen Vorgängern in nichts nach. Das Spiel kombiniert actiongeladenen Fahrspaß mit einer grandiosen Grafik und einem herausragenden Sound. Doch lassen sich einige Fehler des Spielekonzeptes damit leider nicht überdecken. Criterion würde also gut daran tun, in der Behebung dieser Schwachstellen ein wenig mehr Gas zu geben.
Grafik
92%
Sound
92%
Gameplay
87%
Steuerung
90%

Gesamtwertung

90%

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