Natalie Brooks

1447 0 4 25. Mai 2009
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Mit “Natalie Brooks” dürfen sich alle Wimmelbild- und Denkspiel-Freaks auf neue Nervennahrung freuen, denn das Games aus dem Hause Alawar Games / Purple Hills bringt uns einige Stunden Spielspass zu genau diesem Thema. Die namensgebende Hauptperson im Spiel kommt nach langer, langer Zeit mal wieder in die Wohngegend ihrer Grossmutter, von der sie vor kurzem eine alte Villa geerbt hat. Doch schon am Eingangstor beginnen die Probleme, denn der verflixte Schlüssel ist natürlich nicht auffindbar. Ein Wink mit dem Zaunpfahl…da müssen wir ran!

Halb gesucht ist halb gefunden!

Die weitere Hintergrundgeschichte wird in Form von Comic-Stripes fortgeführt, die zwar nicht animiert sind, dennoch einen gewissen Charme nicht verstecken können und müssen. Die komplette Storyline lässt sich im “Tagebuch”, welches sich rechts unten im Bildschirm befindet nachlesen und dorthin wandern auch wichtige Papierschnipsel und Postkarten, die dazu beitragen sollen das eine oder andere Rätsel rund um die Großmutter und das Erbe zu lösen. Am unteren Bildschirmrand findet sich das Inventar, welches gefundene Gegenstände beheimatet. Wie in klassischen Adventures lassen sich diese Gegenstände dann auch mit anderen interaktiven Objekten kombinieren und so kleinere Quests lösen.

Das Spiel verzichtet dabei komplett auf ein Tutorial, welches allerdings auch nicht notwendig, weil hilfreiche Baloon-Tips den Spieler vom ersten Augenblick an die Hand nehmen und so das Gameplay näherbringen. Auch im weiteren Spielverlauf sind die Tips von Natalie selbst immer wieder hilfreich und geben einen Hinweis auf die nächsten zu erledigenden Schritte. Die Rätselkost bewegt sich dabei im Bereich “einfach” bis “mittelschwer”, somit eignet sich “Natalie Brooks” auch für Neulinge im Denksport-Genre. Gerade für die Mittagspause ist das Spiel gut geeignet.

Grafik und Sound

Auch optisch muss sich das Budget-Game nicht verstecken, nur weil es günstig zu haben ist. Die Grafik macht einen soliden Eindruck, auf allzu viel Firlefanz wurde dabei verzichtet. Die Menüs gestalten sich intuitiv, die Spiel-Bildschirme sind einfach gehalten und unterstreichen so den Charakter des Spiels und die Zielgruppe (Neulinge). Auch die versteckten Objekte sind gekonnt in die verschiedenen Bildschirme integriert, so daß die Gegenstände nicht sofort ins Auge fallen und die Spürnase dauernd benötigt wird.

Die Hintergrundmusik ist nicht aufgeregt und passt so auch zum Genre des Spiels. Etwas mehr Abwechslung hätte dem Titel dennoch gut getan. Die Soundeffekte sind rar, aber ebenfalls nicht schlecht.

Fazit

"Natalie Brooks" ist genau das richtige Spiel für alle Knobelfreunde, die auch mal Zwischendurch spielen möchten. Technisch ganz gelungen kann das Spiel mit intuitiver Steuerung, einfachem Gameplay und einigen Stunden Rätselspass ist man bei dem Preis gut bedient.
Grafik
73%
Sound
62%
Gameplay
72%
Steuerung
85%

Gesamtwertung

70%

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