Meine Tierklinik Babys Spieletest

8292 0 0 1. August 2009
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“Süss. Putzig. Knuffig”. Ja, das sind wohl am ehesten die Begriffe, die man mit dem neuen Nintendo DS-Titel “Meine Tierklinik Babys” aus dem Hause Koch Media in Verbindung bringt. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle einer jungen Tierpflegerin, die mit viel Liebe zum Kleintier die kleinen virtuellen “Tamagotchis” hegen und pflegen muss. Das Spektrum an Aufgaben reicht dabei vom Streicheln und Fläschen geben bis hin zu Untersuchungen im Krankenzimmer. Daher: Stethoskop um den Hals binden, weißen Kittel anziehen und ab in die Tierklinik!

Meine Tierklinik Babys

Nach dem obligatorischen Anlegen eines Spielerprofils darf man sich zunächst noch ein paar Klamotten aussuchen, doch leider gibt der eigene Geldbeutel zu Spielbeginn nicht viel her. Erst mit anhaltender Spieldauer bekommt man für erfolgreiche Behandlungen und Missionen Diamanten, die man als Währung einsatzen kann, um sich neue Dinge zu kaufen. Die Palette reicht von neuen Kleidungsstücken bis hin zu Utensilien und Nahrungsmitteln für die kleinen Patienten. Von Zeit zu Zeit gehen die Gegenstände dann auch noch kaputt, dann heißt es: Reparieren oder Ersatzbeschaffung!

Man bewegt seine Spielfigur aus der isometrischen Vogelperspektive durch ein großes Haus mit einigen Zimmern, wohingegen sich die Tiere in Außengehegen aufhalten. Nachdem man seine Missionen von der Stationsleiterin erhalten hat und am PC ggf. nochmals nachlesen sollte, kann man sich dorthin begeben um die kleinen Racker zu hätscheln und zu tätscheln. Natürlich wollen die Tiere gestreichelt, gekämmt, trainiert und gepflegt werden. Dazu wählt man einfach das entsprechende Icon auf dem Touchscreen und folgt den Bildschirmanweisungen. Macht man seine Sache gut, erhält man einige Diamanten und darf sich den nächsten Missionen zuwenden.

Das Spiel ist denkbar einfach gehalten, bietet aber dank der knuffigen Tierchen durchaus Anreiz sich längere Zeit damit zu beschäftigen. Insbesondere durch die Untersuchungen kommt etwas mehr Spielspass auf, als wenn man die Tiere wirklich nur pflegen dürfte. Die Steuerung ist nicht minder einfach gehalten und kann entweder über das Steuerkreuz erfolgen oder mit dem Stylus.

Grafik und Sound

Wie schon gesagt: Die Tierchen sind durchaus knuddelig und verstreuen jede Menge Kinderzimmer-Flair. Putzige Tierbabys mit großen Augen – das erweicht auch das Herz hartgesottener Spieleredakteure. Technisch ist das Ganze wirklich ansehnlich in Szene gesetzt worden. Angefangen bei der Darstellung der Praxis inkl. Wohnbereich, über die Animation der Bewegungen der Tiere und Protagonisten bis hin zu den Menüs. Da kann man eigentlich nicht gross rummeckern.

Auch die Hintergrundmusik passt sich gut dem Spielgeschehen an und versucht sich nicht in der Vordergrund zu drängen. Die Soundeffekte sind ebenfalls gelungen.

Fazit

Mit "Meine Tierklinik Babys" kann insbesondere die kleine Kundschaft wahrlich Spass haben. Die knuffigen Spielkameraden sind sehr schön in Szene gesetzt und dank des Tierklinik-Konzepts hat man etwas mehr Spieltiefe als in vergleichbaren Spielen.
Grafik
82%
Sound
81%
Gameplay
74%
Steuerung
84%

Gesamtwertung

80%

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