Magic Mayhem

944 0 2 24. September 2008
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Der Name “Magic Mayhem” passt nicht so recht zum neuen Geschicklichkeitsspiel aus dem Hause bhv. Übersetzt heißt es ungefähr: Magisches Chaos. Mayhem kann aber auch Körperverletzung heißen. In dem Spiel geht es zum Glück nicht um Gewalt, sondern man steuert eine Kugel durch verschiedene Katakomben und Labyrinthe. Ob es nun ein chaotisches Vergnügen oder fast schon eine Körperverletzung ist zeigt unser Spieletest…

In den Tiefen der Katakomben

Das Spielmenü ist verständlich und übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen. Alles wäre perfekt wenn da nicht die nervige Musik wäre. Warum nervig? Es wird die selbe Musik im Menü als auch Spiel selbst gespielt. Ununterbrochen das gleiche “Gedudel”. Somit wird man regelrecht “genötigt” den Lautstärkeregeler im Menü zu betätigen.

Aus third- person Perspektive muss man die Kugel mit Hilfe der Maus und Tastatur zum Ziel Steuern. Auf den Weg dorthin sammelt man verschiedene Gegenstände ein.
Alle Level sind nach dem gleichen Schema Aufgebaut. Man findet sich jedes Mal in einem dunklen Labyrinth wieder. Von nun an heißt es die Kugel “Unfallfrei” durch die Gegend zu steuern. Außer auf die Gefahren die in einem Labyrinth so lauern sollte man auf die herumliegenden Gegenstände wie z.B. Münzen achten.

Um ein Level irgendwann mal Erfolgreich abzuschließen zu können, muss man verschiedene Schalter betätigen, die dafür sorgen das sich eine Wand senkt und man so weiterkommt. Es ist ein Spiel für “Zwischendurch” was jedoch nicht heißt das man sich nicht konzentrieren muss. Die einzelnen Level sind oft eine ziemliche Herausforderung, da es nicht ganz einfach ist die Kugel durch die Labyrinthe zu steuern. Von der Versprochenen “dunklen Magie, Hexerei” und “vielen Geheimnissen” ist hier nicht viel zu sehen. Einer der Wenige “magischen” Sachen an dem Spiel: Der “Mana” Balken der sich leert wenn man die Kugel schweben lässt. Sobald man die Kugel loslässt füllt er sich nach einiger Zeit wieder auf. Kurz gesagt: Das einzige was man tun muss ist die Kugel zu steuern. Nicht mehr und nicht weniger.

Rolling, Rolling, Rolling…

Es ist ein sehr simpel aufgebautes Spiel. Die Grafik ist schlicht und längst nicht mehr Zeitgemäß. Klar, es ist ein günstiges Spiel für ca. 10€ da sollte man keine außergewöhnlichen Leistungen erwarten. Fakt ist: Für das Geld gibt es Spiele die durchaus mehr bieten. Auch welche die sich kostenlos, legal, aus dem Internet laden lassen.

Das Spiel ist uneingeschränkt freigegeben, da es auf jedwede Gewaltdarstellung verzichtet. Es ist somit für Kinder empfehlenswert. Soweit die Theorie. Leider sind die Kinder von heute anspruchsvoller geworden, so das man sie schwer mit dem Spiel begeistern wird.

Fazit

Die Beschreibung auf dem Cover verspricht mehr als das Spiel tatsächlich bietet. Wenn man Geschicklichkeitsspiele gern hat und über die grafischen sowie akustischen Mängel großzügig hinweg sieht kann das Spiel auch Spaß machen. Insgesamt jedoch ist das Spiel ziemlich enttäuschend.
Grafik
15%
Sound
10%
Gameplay
30%
Steuerung
35%

Gesamtwertung

25%

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