Spieletest: Magic Encyclopedia 2 (PC)

1607 0 0 21. Februar 2010
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Titel:Magic Encyclopedia 2
EAN:4017404017004
System:Windows Vista
Label:Purple Hills
Release:2009-11-19

Magic Encyclopedia 2:  Moon Light, der offizielle Nachfolger von Magic Encyclopedia: First Story, entführt uns wieder in eine magische Welt in der es viele Rätsel zu bewältigen und Geheimnisse zu lüften gilt. Doch überzeugt das Spiel mit den schlichten Grafiken und der etwas kindischen Story auch spielerisch? Wir haben es für Euch herausgefunden

Finde den verschwundenen Professor

Die Story von Magic Encyclopedia 2: Moon Light ist, wenn auch etwas kitschig erzählt, doch mehr oder weniger erwähnenswert. Nach einem schrecklichen Albtraum erwacht die Studentin Katrina, die an einer magischen Schule studiert, auf. Kurze Zeit darauf erhält sie ein Schreiben von ihrem Bruder Roger. Dieser fordert sie auf sich auf die Suche nach dem verschwundenen Professor Fobros zu machen. Natürlich kann unsere Heldin da nicht nein sagen und macht sich sofort auf die Suche.

Das Intro klärt somit schon die ersten Hintergründe zur Story. Diese ist jedoch eher hinter das Spiel gestrickt als anders herum, denn im ganzen Spielverlauf dürfen wir Katrina nicht über die Schulter sehen und können sie nur in den Zwischensequenzen begutachten. Viel mehr wird ein verzierter Mauszeiger unser stetiger Begleiter mit dem wir manchmal etwas schwammige Bilder nach gesuchten Gegenständen absuchen. Haben wir alle Einzelheiten eines Objekts gesammelt, wandert dieses in unser Inventar. Danach können wir dieses Objekt oft noch im gleichen Level verwenden um weiter im Spielverlauf zu gelangen.

Nicht immer ein Kinderspiel

Die Story und die ganze Aufmachung dürfte sich an die eher jüngeren Spieler richten, denn die Zwischensequenzen sind in niedlicheren Bildern gemalt und auch die Story folgt eher den typischen Kinderspielen. Große Überraschungen darf man bei der Story und dem Spielverlauf nicht erwarten. Insgesamt bleibt die Titelheldin auch etwas blass und eine Identifikation mit ihr ist nicht möglich, da sie, wie bereits erwähnt, nur in den Zwischensequenzen vorkommt. Für Kinder bzw. jüngere Spieler kamen uns die Level teilweise etwas happig vor, denn teilweise sind die Gegenstände an fiesen Stellen versteckt und man muss genau suchen.

Wenn man einfach kein Objekt mehr findet, dann hilft Entwickler Purple Hills gerne mal aus, denn eine Hilfe ermöglicht es ein zufällig gewähltes Objekt hervorzuheben, wodurch die Suche stark vereinfacht wird. Diese Hilfe lädt sich relativ schnell auf, was einerseits sehr hilfreich ist, wenn man ein Objekt ständig übersieht, andererseits wird man dadurch zu sehr verwöhnt und wir haben uns beim Test oft selbst erwischt, wie wir aus reiner Bequemlichkeit die Hilfe bemüht haben. Durch kleine Minispielchen z.B. Sudoku mit Bildchen, die wir ebenfalls nach kurzer Wartezeit überspringen können, wird immer gleiche Spielverlauf aufgelockert.

Fazit

Magic Encylopedia 2: Moon Light ist ein gutes Spiel, wenn man Wimmelbild-Spielchen mag. Die Levels sind fordernd, aber nur selten unfair, die Kulissen meist schön und die Story, wenn auch nicht sehr einfallsreich, nett mitanzusehen. Alle anderen sollten entweder den ersten Teil oder die Demo anspielen, denn nicht jeder mag dieses Spielprinzip, das Konzentration und Aufmerksamkeit abfordert.
Grafik
75%
Sound
73%
Gameplay
76%
Steuerung
76%

Gesamtwertung

75%

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