Spieletest: Let’s Sing and Dance (Xbox 360)

2607 0 0 17. Januar 2014
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Titel:Xbox Live - 2100 Microsoft Points
EAN:0885370212938
System:Xbox 360
Label:Microsoft
Release:2010-11-10

Es gibt viele Tanzspiele, die den oder die Spieler dazu motivieren, sich ordentlich vor dem heimischen Bildschirm auszutoben. Und seit einigen Jahren gibt es auch Singspiele, bei denen der Spieler vor dem heimischen Bildschirm die verschiedensten Hits von früher und heute trällern darf. Nun erscheint mit „Let’s Sing and Dance“ für die Xbox 360 ein Titel, der die beiden Spielkonzepte miteinander verbindet und seine Spieler vor eine neue Herausforderung stellt. Dank der Kinect-Steuerung übernimmt man nämlich nun tatsächlich das (Arbeits)Leben eines Superstars und darf sich sowohl körperlich als auch stimmlich austoben. Wir haben das kleine, aber feine Spiel für euch getestet und sagen euch, ob tatsächlich Spielspaß aufkommt oder ob man sich frustriert einem anderen Titel zuwenden wird.

Die besten Hits von damals und heute

Beginnen wir doch gleich einmal mit der Songliste, denn die ist wahrscheinlich auch das Wichtigste an dem Arcade-Titel:

Lady Gaga – Born This Way
LMFAO – Party Rock Anthem
Maroon 5 feat. Christina Aguilera – Moves Like Jagger
Miley Cyrus – Can’t Be Tamed
Flo Rida feat. Ke$ha – Right Round
Ini Kamoze – Here Comes The Hotstepper
Aretha Franklin – Think
Noisettes – Don’t Upset The Rhythm
Duffy – Mercy
Queen – Crazy Little Thing Called Love
Far East Movement – Like A G6
Bruno Mars – The Lazy Song
Medley – Moves Like Jagger, Can’t Be Tamed, The Lazy Song, Don’t Upset The Rhythm

Wie ihr an Hand der Track-Liste sehen könnt, gibt es dabei Hits, die noch relativ neu sind und erst in den letzten Jahren eine große Popularität erreicht haben. Andere haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, aber gehören immer noch zu den Top-Songs. Vor allem Aretha Franklin und Queen stechen dabei heraus. Allgemein ist es jedoch ein guter Mix an Genre und Epochen und obwohl es lediglich zwölf Lieder sind, macht es doch Spaß, sie alle durchzuspielen.

Kurz und knackig
Das beschreibt wohl am Besten „Let’s Sing and Dance“, denn es gibt nicht viel zu dem kurzen Spiel zu sagen. Die Kinect-Steuerung funktioniert gewohnt gut und hat nur manchmal kleinere Aussetzer. Die zwölf Lieder bieten eine knappe Stunde an reiner Spielzeit, wobei natürlich das Medley am Längsten dauert und auch die unterschiedlichsten Moves aufbieten kann. Aber auch die anderen Lieder verlangen sowohl körperlich als auch stimmlich einiges von den Spielern und machen durchaus Spaß. Den größten Pluspunkt hat der Titel jedoch durch seinen Multiplayer-Modus, denn ihr könnt theoretisch unendlich viele Freunde mitspielen lassen – irgendwann ist jedoch der „Dancefloor“ vor dem Bildschirm voll und die Kinect-Kamera fühlt sich ein wenig überfordert. Doch vier und mehr Mitspieler schafft das Spiel locker und dann sorgt „Let’s Sing and Dance“ für mehr als nur eine Stunde Spielspaß. Außerdem ist so für den Langzeitspaß gesorgt, denn allein hat man nach ein paar wenigen Stunden theoretisch alles perfektioniert.

Fazit

Zwölf Lieder ist nicht viel, doch für den sehr geringen Preis des Spiels ist das schon in Ordnung. Wenn man mit Freunden spielt, macht es Spaß und auch alleine kann man die eine oder andere Stunde investieren und sich mal richtig austoben. „Let's Sing and Dance“ ist ein witziges Spiel für zwischendurch, dass seine Stärken im Spielen mit Freunden hat. Darüber hinaus sollte man allerdings nicht zu viel erwarten.
Grafik
80%
Sound
90%
Gameplay
75%
Steuerung
85%

Gesamtwertung

82%

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