Kuromasu Deluxe

1258 0 0 24. September 2008
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Sudoku ist ja nun hinreichend bekannt. Ein Gitterkreuz, 9 Zahlen und los geht’s. Ein ähnliches einfaches Prinzip verfolgt auch Kuromasu Deluxe. Wieder ist ein Zahlengitter vorgegeben, wieder stehen einige Zahlen drin und wieder muss der Spieler die Lösung aus den gegebenenen Angaben herausfinden. Kuromasu ist ebenfalls logisch und der Ansatz baut sich von einfach über zwei oder dreifach verknüpfte Bedingungen auf. Jede richtige Teillösung führt zu weiteren Hinweisen die schliesslich das gesamte Rätsel beenden. Ein typischer Vertreter der Logikrätsel also.

Los gehts…

Kuromasu Deluxe besitzt 3 Schwierigkeitsstufen sowie jeweils unterschiedliche, einstellbare Feldgrößen in jeder Stufe, die zwar keinen Einfluss auf die Schwierigkeit haben, jedoch auf die Dauer die mna zur vollständigen Lösung braucht. Während in der einfachsten Stufe noch alles einfach und maximal 2-fach verknüpft ist, werden in der schwersten Stufe auch mal 4 oder mehr logische Verknüpfungen benötigt.

Wie funktioniert eigentlich Kuromasu ? Ganz einfach. Man erhält beispieslsweise ein Gitter von 7 x 7 Feldern. Auf diesem sind einige Zahlen eingetragen die von 1 bis 13 reichen können. Jede Zahl gibt nun an, wieviele helle Felder sich senkrecht und waagerecht zu dier Zahl befinden, die eigentliche Zahl immer eingerechnet. Steht beispielsweise eine 13 auf einem Feld, so muss praktisch alles links, rechts, oben und unten von diesem Feld hell bleiben. Steht dort eine 12, muss logischerweise eines der 13 Felder rundherum dunkel eingefärbt werden. So arbeitet man sich Schritt für Schritt durch die gesamte Matrix.

Für die Zeit zwischendurch

Kuromasu Deluxe glänzt logischerweise nicht durch aufwendige Grafik, orchestrale Musikunterstützung, 16 stimmige Soundeffekte oder gar eine komplexe Hintergrundstory. Das Spiel startet, man wählt einen Schwierigkeitsgrad, eine Feldgröße und los geht’s. Zu recht eintöniger asiatisch angehauchter Hintergrundmusik löst man nach und nach ein Rätsel und wird durch einen Jingle belohnt wenn man es geschafft hat. Leider dudelt dieser durch die Hintergundmusik was den audiophilen Genuss etwas stört. Die Grafik ist schlicht und ergreifend, aber hinreichend für ein Logiskrätsel dieser Art. Ergänzt wird das Ganze durch einen Highscore, eine einfache aber brauchbare Spielanleitung sowie die Möglichkeit sich jederzeit einen Tip geben zu lassen.

Fazit

Was bleibt als Gesamtfazit ist ein brauchbares Unterhaltungsspiel für die Zeit zwischendurch. Einfach aber ausreichend gestaltet, sowie mit einstellbarem Schwierigkeitsgrad und durch das Prinzip bedingt unendlichen Rätseln. Für den Preis sicherlich absolut brauchbar. Als Bonus enthält die CD übrigens ca. 50 weitere Spiele als Trialversionen die jederzeit per Web erworben werden können.
Grafik
65%
Sound
35%
Gameplay
78%
Steuerung
72%

Gesamtwertung

71%

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