Spieletest: Injustice – Ultimate Edition (PS3)

2188 0 1 9. Dezember 2013
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Titel:Injustice - Ultimate Edition
EAN:5051890211439
System:PlayStation 3
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:Warner Interactive
Release:2013-11-29

So spaßig es auch gewesen ist, die Auseinandersetzungen mit den Mortal-Kombat-Prügelgestalten zu erleben, am schönsten knallt es immer noch im DC-Universum selbst! Um Injustice nicht zum reinen Beat ’em Up werden zu lassen, haben sich Justin Gray und Jimmy Palmiotti, ihres Zeichens Autoren bei DC, zusammengesetzt und eine Geschichte kredenzt, die eindrucksvoll erklärt, warum nur ein ordentlicher Hieb ins Gesicht Abhilfe schaffen kann.

Injustice – Ultimate Edition

Injustice richtet sich ausdrücklich auch an Casual-Spieler, die keinen zu großen Wert auf komplizierte Prügelorgien legen. Das Gameplay an sich überzeugt mit Simplizität, was sich leider auch bei der Anzahl der verschiedenen Attacken bemerkbar macht. Die Kombinationen gehen nur sehr begrenzt über die Bühne. Ist im Einzelspieler-Modus keineswegs schlimm, lässt aber doch etwas vermissen, wenn zum munteren Spielen noch ein paar Kollegen beiwohnen. Das Hauptstück des Spiels ist ohne Zweifel der Story-Modus, der die Geschichte in 12 Kapiteln aufrollt und immer wieder zum zünftigen Schlagen und Treten einlädt.

Ist der Spaß beendet, kann es umgehend im Kampf-Modus weitergehen. Hier liegt das Ziel darin, möglichst viele Gegner nacheinander zu vertrimmen. Die Einstellungen können teilweise selbst vorgenommen werden: Nur Gute oder lieber Schurken? Reicht der halbe Lebensbalken? Heute mal mit Zeitbegrenzung? – Alles kann, nichts muss. Die Kämpfe fallen grundsätzlich sehr dynamisch aus, werden sogar immer wieder von Quick-Time-Events begleitet.

Die Ultimate Edition besitzt sechs neue Charaktere und alle erschienen DLCs. Injustice ist eine kurzweilige Angelegenheit, die dennoch häufig an die Grenzen des Genre-Machbaren stößt.

Fazit

Mit einer kräftigen Tracht Prügel kann rein gar nichts falsch gemacht werden!

Gesamtwertung

80%

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