Spieletest: Infamous – Second Son (PS4)

3222 0 1 23. März 2014
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Titel:inFamous: Second Son
EAN:0711719278672
System:PlayStation 4
USK:Freigegeben ab 16 Jahren
Label:Sony Computer Entertainment
Release:2014-03-21

Lange ließ nach dem Release der NextGen-Konsolen ein Premium-Titel aus dem Genre der Action-Adventure ja nicht auf sich warten. inFamous: Second Son ist der erste große Hit auf diesem Gebiet und schlägt ein wie eine Granate.

Infamous – Second Son

Sieben Jahre nach den Ereignissen von Marais City verkörpert der Spieler im 3. Teil der inFamous-Reihe den 24-Jährigen Sprayer Delsin Rowe, der allerdings schon sehr bald bemerken soll, dass er eine besondere Fähigkeit erlangt hat: Rauch zu manipulieren und sich sogar als dieser zu verkörpern. Bald wird Delsin gefangen genommen, da nach dem Geschehnissen aus inFamous 2 jeder Bürger, der nur die kleinsten Anzeichen von seltsamen Kräften zeigt, als “Bio-Terrorist” eine Gefahr darstellt. Zu Beginn im Open-World-Modus noch etwas unbeholfen und verloren, findet man sich mit Fortdauer und Input zur Handlung – seinen Stamm im Indianerreservat zu schützen – immer besser zurecht.

Der Spiellaune sehr entgegenkommend gestaltet sich die Aufmachung des Spiels. inFamous: Second Son ist das erste Spiel für die PS4, das ein echtes Grafikfeuerwerk abliefert. Scharfe Texturen, perfekt gestaltete Lichteffekte und alles ohne Ruckler – da bleibt kaum ein Auge trocken, wenn sich Delsin inmitten hektischer Konflikte während des Sonnenuntergangs in Seattle eine Pause gönnt. Auch das Sounddesign ist mit reichhaltigen Effekten und schlanker, aber stimmungsvoller Musik gut gelungen.

Liebhaber der inFamous-Reihe werden sich schnell wieder zurechtfinden, die Entwicklungsmöglichkeiten für den Charakter sind ähnlich zu den Vorgängern. Die Steuerung läuft neben dem üblichen Clickjacking auf dem Gamepad auch über Motion-Capturing, somit werden die bisher einsetzbaren Features des PS4 gut genutzt, was ungeheure Lust auf viele Stunden im bisher besten Game für die neue Konsole macht.

Fazit

Grafikfeuerwerk. Audio-Meisterwerk. Action-Spektakel. Oder um es kurz zu machen: Genial.

Gesamtwertung

96%

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