Goscurry (PC)

2794 0 0 24. März 2015
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Goscurry ist ein Indie-Rennspiel im Retro-Look von Demigiant, bei dem man auf einer sich in Echtzeit aufbauenden Strecke fährt und dabei versucht nicht herunterzufallen oder in Hindernisse zu krachen, um dadurch immer mehr Städte freizuschalten. Klingt erstmal nicht nach viel, stellt sich aber schon nach kurzer Zeit als sehr herausfordernd dar.

Vorsicht – dieses Spiel ist schwierig!

So oder so ähnlich stellt sich das Spiel dem Spieler vor. Und es hat allen Grund dazu. Eine falsche Taste gedrückt? Game Over. Eine Millisekunde zu früh oder zu spät reagiert? Game Over. Immerhin ist das Spiel so nett dem Spieler ein Tutorial-Level anzubieten, in dem es noch keine Hindernisse oder den Speedfreak-Modus gibt und man sich darauf konzentrieren kann nicht von der Strecke zu fallen. Aber selbst das ist am Anfang gar nicht so einfach.

Nachdem man dann im Tutorial etwas Sicherheit im Umgang mit dem Spiel gewonnen hat und anfängt sich zu langweilen, kann man in den Zweiten Modus wagen: Den Hard-Modus. Hier gibt es nun endlich die ersehnten Hindernisse in Form von Löchern in der Strecke und kleinen Wänden, über die man springen muss sowie Stangen, an denen man seitlich vorbei gleitet. Und wem das nicht genug ist, der hat ja noch die Speedfreak-Abschnitte, in denen man das Spiel kurzzeitig in doppelter Geschwindigkeit spielen kann.

Wer sich jetzt fragt, wie man das Spiel noch schwieriger gestalten könnte bekommt vom Spiel sogleich eine passende Antwort: Den Pro-Modus. Was am Pro-Modus (und allen folgenden) neu ist? Die Kamera ist nun statisch und folgt dem Spieler nicht mehr. Was das heißt? Umdenken. Bisher ist die Kamera dem Schiff gefolgt und man konnte an der Kameraausrichtung erkennen, ob man nach links oder rechts lenken muss. Nun muss man sich an seinem Gefährt ausrichten, welches auch gerne mal auf den Spieler zufährt und man dementsprechend nach links drücken muss um nach rechts zu kommen. Und natürlich gibt es immer noch Hindernisse. Und den Speedfreak-Modus.

Apropos Speedfreak-Modus: Der nächste Modus heißt passenderweise Freak-Modus und bietet dem Spieler eine sehr interessante Spielerfahrung: 100% Speedfreak. Mit statischer Kamera. Und Hindernissen. Und wer dann immer noch nicht verzweifelt das Gamepad oder die Tastatur in die Ecke geworfen hat, darf sich gerne noch im Paranoid-Modus austoben…

Immerhin kompensiert der sehr gute Elektro-Soundtrack für eventuellen Frust.

Fazit

Ein schwieriges, aber sehr motivierendes Geschicklichkeits-Rennspiel mit tollem Soundtrack und Retro-Look.
Grafik
70%
Sound
90%
Gameplay
80%
Steuerung
80%

Gesamtwertung

80%

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