Gina-Lisa Powershopping (DS)

4733 0 2 29. Dezember 2009
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Titel:Gina Lisa Powershopping
EAN:4260153362172
System:Nintendo DS
USK:Freigegeben ohne Altersbeschrnkung
Label:F+F Distribution GmbH
Release:2009-07-23

Über Gina-Lisa Lohfink wurde schon viel gesagt und geschrieben, dennoch wollen wir aus gegebenem Anlaß Tun und Schaffen der hübschen Blondine nochmals kurz zusammenfassen. Bekanntgeworden ist die gelernte Arzthelferin durch die Castingshow Germany’s Next Topmodel von Heidi Klum, in der das angehende Super-Model (geboren 23. September 1986 in Seligenstadt) allerdings “nur” den 12. Platz belegte. Das aber hinderte die findige Geschäftsfrau nicht daran, eine ungeheure Medienpräsenz aufzubauen. Von der eigenen Web-Sendung “Gina-Lisa’s Welt”, Auftritten als Reiseexperting in der Sendung “taff”, Werbefigur für M&M, Covershot für die Mai-Ausgabe der FHM und eine Gastrolle in der ARD-Daily-Soap “Marienhof”. Und jetzt kommt noch ein Gastauftritt hinzu…

Gina-Lisa Powershopping

Klar, was machen Models gerne, wenn sie gerade nicht arbeiten müssen? Genau. Shoppen. So überrascht es auch nicht, dass man in “Gina-Lisa Powershopping” auf der Nintendo DS mit dem Supermodel ein bisschen einkaufen gehen kann. Der Terminkalender ist voll und für jede Veranstaltung braucht es natürlich ein eigenes Outfit und so beginnt der muntere Einkausbummel in Lübeck, denn genau dort wird ein Schiff auf den Namen “Gina-Lisa” getauft und da taucht die Namensgeberin natürlich nicht in irgendeinem beliebigen Fetzen auf. Also: Ab in die City…

Dort bewegt man die blonde Schönheit mit dem Touchpen durch die Innenstadt, wo man auf Fans trifft, denen man natürlich ein Autogramm schenkt, kurz für ein paar Fotos zur Verfügung steht oder einen kurzen Plausch hält. Das alles kostet allerdings Zeit und Zeit ist das einzigste was unsere Heldin nicht hat. Dennoch helfen fan-freundliche Aktionen dem Image, dessen Status man links oben im Bildschirm immer im Auge behalten sollte. Dann geht’s ab in die Boutique immer auf der Suche nach vier ausgesuchten Kleidungsstücken, die man für das bevorstehende Event besorgen muss. In der Umkleindekabine gibt sich Frau Lohfink dann leicht bekleidet und man darf ihr aus dem vorhandenen Sortiment des Ladens alles auf den Körper zimmern, was der Markt hergibt. Korsagen, Kapitänsmützen, Stilletos, Jeans, Röcke.

Hat man dann alles beisammen, geht es zu dem geplanten Event. Nach Möglichkeit natürlich üunktlich, sonst kostet das wieder Image, welches nur schwer wiederzuerlangen ist. Hier spielen auch die Fangruppen, sowie Ansammlungen von “Zicken” und Männern eine Rolle. Anschließend folgt noch das richtige Make-Up und… tja, das wars. Klar, Gina-Lisa sieht schon toll aus, aber irgendwie ist das doch ein bisschen wenig. Virtuelles Einkaufen, Bummeln durch recht lieblos gestaltete Städte und ein bisschen Make-Up? Für immerhin 30 Euro? Ehm… Gesteuert wird das Spiel beinahe ausnahmslos mit den Touchpen, wobei sich die Steuerung auch dank des Tutorials recht einfach darstellt. Hin und wieder ein bisschen hakelig, weil Gina-Lisa unverhofft an diversen Objekten hängenbleibt, aber das geht noch in Ordnung…

Grafik und Sound

“Zack die Bohne” ruft Gina-Lisa pausenlos, wenn man ein passendes Kleidungsstück für sie gefunden hat und in der Tat ist die Original-Stimme von Gina-Lisa, inklusive der für sie typischen Bemerkungen noch ein kleines Highlight des Spiels. Zumindest zu Beginn, denn nach einer Weile hat man so ziemlich jeden Spruch gehört und 10 weitere Städte wollen erkundet werden, was unweigerlich dazu führt, dass die Sprachausgabe zu nerven beginnt. Soundtechnisch gibt es sonst nur wenig auf die Ohren. Soundeffekte sind rar, Hintergrundmusik nicht vorhanden.

Optisch ist einzig Gina-Lisa ein Hingucker, der Rest ist eher fad. Die Innenstädte wirken pixelig und sind so unscharf wie ein Schluck Leitungswasser. Auch die Kleidungsstücke sowie alle weiteren Objekte im Spiel wirken wenig detailverliebt, einzig die Fotos und Stills mit Fans oder bei den Events sind hochauflösend und machen einen entsprechend guten Eindruck. Schade, dass man das für das eigentliche Spiel nicht in gleicher Weise umsetzen konnte.

Fazit

Sind wir ehrlich: Gina-Lisa als Leitfigur für dieses virtuelle Einkaufen zu nehmen ist ein ziemlich genialer Schachzug. Aber bleiben wir ehrlich: Spielerisch kann das Spiel nicht wirklich überzeugen. Wie auch - die Optik ist "mau", der Sound "so la-la" aber das Gameplay ist noch das Schlimmste.
Grafik
50%
Sound
64%
Gameplay
25%
Steuerung
65%

Gesamtwertung

39%

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