Freakout – Extrem Freeride

1155 0 0 24. September 2008
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“Freiheit ohen Wenn und Aber” heißt es auf der Packung zu “Freakout – Extreme Freeride” aus dem Hause Coldwood Interactive. Kein Wunder, bringt einen doch der Hubscharuber auf eine Bergspitze und dann heißt es: Snowboard angeschnallt und Talfahrt. Begleitet von einem fetzigen Soundtrack und jeder Menge Action geht es dann den Berg hinunter. Stürz dich hinunter – Freaky!

Die Mission: Punkten

Zur Auswahl stehen verschiedene Gaming-Szenarien: Mission, Freeride, Bone Ride und Slopestyle. Eines haben jedoch alle gemeinsam, denn es geht darum Punkte zu sammeln und so neue Strecken und Spieloptionen freizuschalten. Daneben kann man die gewonnenen Punkte auch in Ausrüstung ummünzen und sich so noch bessere Snowboards und Anzüge zulegen, mit denen man dann natürlich umso besser vom Berg hinabrasen kann. Dabei hat jeder der sechs Charaktere seine ganz eigenen Special Moves und spezielle Fähigkeiten. So stehen 16 unterschiedliche Tricks und Sprünge parat, die man auch erstaunlich schnell erlernen kann. Die Steuerung ist insgesamt gut gelungen und läßt kaum Spielraum für Beanstandungen.

Die Tricks können sich dabei wirklich sehen lassen, denn neben Salti und Schrauben sind es vor allem Rail-Aktionen, die immer wieder spannend sind. Daneben gibt es spezielle Missionen, bei denen es gilt Sterne bzw. Hunde einzusammeln, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen und ähnliche Hindernisse, die es zu bewältigen gilt. Leider ist dies dann auch der gesamte Umfang des Spiels, es gibt daneben keine Herausforderung gegen Computergegner oder ähnliches. Da sich das Spiel zudem mehr an Einsteiger als an Fortgeschrittene richtet, könnte es unter Umständen etwas happig werden mit der Langzeotmotivation, aber vor allem für Anfänger ist es ein gelungener Einstieg.

Grafik und Sound

Die Grafik ist zweigeteilt: Die Animationen und das Design der Charaktere ist rundum gelungen und macht wie die Werbung eines bayrischen Automobilherstellers wirklich “Freude am Fahren”. Diese wird nur durch die etwas lieblosen Umgebungen getrübt, die weder besonders begeistern können, noch mit Kantenflimmern geizen. Besonders der Schnee und die Berghänge lassen einen schon häufiger mal die Augen reiben, wohingegen die sonstigen Objekte wie Felsen oder Bäume recht gut gelungen sind.

Soundtechnisch wird dem Spieler ein Soundtrack mit Songs von 3 Feet Smaller, Jelly Boat und weiteren mehr oder weniger bekannten Bands und Künstlern geboten. DIe Musik paßt gut zum Spiel kann aber in letzter Konsequenz auch nicht vollends überzeugen, wobei das sicher auch Geschmackssache ist. Dafür sind die Ingame-Soundeffekte stimmig.

Fazit

"Freakout - Extreme Freeride" ist ein gelungenes Snowboard-Actionabenteuer für Einteiger und Fortgeschrittne, die sich lieber mit coolen Jumps, als mit komplex zu erlernenden Sprüngen beschäftigen wollen. Insofern ist es eben viel mehr "Arcade" als andere Vertreter dieser Spielgattung. Wer genau sowas sucht, kann beruhigt zugreifen...
Grafik
76%
Sound
77%
Gameplay
85%
Steuerung
91%

Gesamtwertung

79%

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