Earth 2160

1262 0 0 24. September 2008
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Düster, Endzeit und keine Erde mehr… Worte die einem wahren Spieler das Herz höher schlagen lassen. Alles nur “Heiße Luft” oder ist hier nun der wahre Knüller gelungen? Ein Atomkrieg im Jahre 2140 zwischen der ED (Eurasische Dynastie) und der UCS (United Civilized States) leiten das Ende des Blauen Planeten ein. Zehn Jahre später, im Jahre 2150, wird es nun Zeit den sterbenden Planet zu verlassen. Die Eurasische Dynastie, United Civilized States und die Luna Cooperation, die alles vom Mond aus beobachtet haben, fliehen nun auf den am nächsten besiedelbaren Planet, den Mars. Doch was Sie vorfinden werden, sollte den gesamten Verlauf der Menschheit verändern…

Der Mars macht mobil

Man spielt zunächst einen alten Düsteren Helden, der zu viel Erfahrung hat, als das er noch an etwas glaubt. Lieutenant Falkner.
Die Handlung beginnt sofort, und man fühlt sich mit allen Vertraut. Durch die einfache Steuerung und Möglichkeiten in der Navigation, hat man sich innerhalb weniger Minuten eingewöhnt. Die erste Mission ist ein Tutorial, welches die Grundlagen des Spiels zeigt. Ebenfalls wird man sofort mit dem Basenbau konfrontiert, welcher aber einfach und Verständlich erklärt wird.

Jede Rasse baut unterschiedlicher den je, die ED baut mit Verbindungsrohren Gebäude neben Gebäude was eine starke Verteidigung zu folge hat. Die UCS hat kleine Roboter die jedes Gebäude aufbauen, die LC hingegen baut ihre Gebäude nicht, sie werden geliefert aus der Umlaufbahn des Mars. Und zu guter Letzt, die Aliens. Diese wunderbar Gelungene Rasse baut keine Gebäude, sie morphieren zu anderen Lebewesen. Schon alleine diese Bauweisen ermöglichen Taktische Möglichkeiten, von den man nur träumt.

Das Forschungsystem

Ein “Brocken” in Earth 2160, welcher sich nur schwer in Worten fassen lässt. Am einfachsten haben es die Aliens, sie besitzen keine Forschungen. Was für einen Erfahrenen Spieler ein enormer Vorteil sein kann. Die anderen drei Rassen haben unterschiedliche Forschungen die aber teilweise das selbe Bewirken. Luftabwehr, Energiewaffen, Konventionelle Waffen, Chemie Panzerung und Schilde. Wobei ich hier nur einen Bruchteil an Forschungen aufliste, die es in Earth 2160 gibt. Außerdem sind fast alle Forschungen nochmal aufrüstbar. Durch diese Kombinationen sind ein menge Möglichkeiten gesetzt, die wohl in keinem Einzel.- oder Multiplayerspiel für Langeweile sorgen dürfte.

Grafik & Sound

Grafik, die sich sehen lassen kann. Auch nach einem Jahr kann man wohl behaupten das hier sehr gut gearbeitet wurde. Die Einheiten sind bis ins Detail sehr gut gelungen. Durch die Rassen, die Unterschiedlicher nicht sein können, wirkt dies wie das buchstäbliche “i-Tüpfelchen”. Die Effekte glänzen und die Explosionen sind bombastisch. Durch die vielen unterschiedlichen Landschaften, was mich sehr positiv Beeindruckt hat, da ich dachte es gibt nur rote Marsoberfläche, ist die Grafik insgesamt eine Symphonie für die Augen.

Durch die dumpfe, leise und bedrohliche Musik, wirkt das ganze Stimmig. Hier und da ein Streicher zur Betonung der Gefährlichen und Fremden Umgebung. Im Intro und Outro eine wunderschöne leicht osteuropäische Stimme, die ein trauriges Lied über Mut und Kraft singt. Durch die unterschiedlichen Titel, die bei jeder Rasse anders ist, finde ich ein “sehr gut” nicht übertrieben.

Der Multiplayerpart

Eines der Kernstücke von Earth 2160, der viel Lob und Auszeichnungen verdient. Durch die Unterschiedlichen Forschungen, Bauweisen und Rassen sind hier fast unendliche Grenzen gesetzt. Kein Multiplayerspiel wird dem anderen gleichen, da man ein Spiel mit Taktik oder Masse gewinnen kann. Auf Bedeutung “Strategie” wurde hier besonders Wert gelegt.

Fazit

Ich bin völlig Fasziniert von diesem Spiel gewesen. Kritikpunkte sind sehr schwer zu finden, da hier ein exzellentes und durchdachtes Strategiespiel vorliegt. Durch die wunderbare Kombination aus Grafik und Sound und den völlig verschieden Rassen, wird diese Spiel auch noch in der Zukunft mein Favorit sein. Leider ist die Zwangsregistrierung in der 10€ Version immer noch Vorhanden und der schlechte Support von Zuxxez, in Bezug auf Eartnet, ebenfalls. Wer sich aber von so etwas nicht irritieren lässt, und sein Strategisches Können unter Beweis stellen will, ist mit Earth 2160 bestens bedient.
Grafik
93%
Sound
91%
Gameplay
95%
Steuerung
90%

Gesamtwertung

93%

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