Spieletest: Die Maus

1381 0 1 20. Februar 2009
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Den kleinen orangenen Nager, seinen blauen Freund und das gelbe Federvieh kennt Alt und Jung – die Rede ist natürlich von der Maus, dem kleinen Elefanten und der Ente bekannt aus der lehrreichen Kinderserie “Die Sendung mit der Maus”. Markenzeichen der sonntäglichen Unterhaltung: Interessante Dokumentationen in kindgerechter Manier mit Lerneffekt und dazu einige unterhaltsame Cartoons, Lieder und sonstigen Schabernack. Bereits seit 1971 flimmert die Maus über die Mattscheibe und seit Ende 2008 liegt eine Nintendo DS Version des Spiels zur Serie vor. Wir haben uns das Spiel angesehen…

Total mausgeflippt!

Ingesamt 13 Lernspiele erwarten den Spieler, der sich zunächst entscheiden darf, ob er die unterschiedlichen Spiele zunächst als Training oder gleich im Spielmodus “Diplom” meistern will. Um ein Diplom zu erlangen muss man sein bestes in drei zufällig ausgewählten Disziplinen beweisen, als Belohnung verteilt die Maus unterschiedliche Trophäen vom Regenschirm bis hin zum goldenen Kleeblatt. Darüberhinaus gibt es auch noch einen Mehrspielermodus namens “Wettkampf”, in dem man gegen andere Spieler antreten kann. Insgesamt können 2 bis 4 Spieler einen Wettkmapf bestreiten, indem man die NDS einfach an den nächsten Spieler weiterreicht.

Etwas Training kann aber keineswegs schaden, denn die 13 Disziplinen haben es durchaus in sich. Einige der Spieler fordern und fördern die Merkfähigkeit (etwa im Stile von “Memory”), die Reaktion, die Geschicklichkeit und so weiter. Eines haben alle Spiele gemein: Sie machen wirklich Spass. Das Suchen fehlender Puzzleteile, das Merken unterschiedlicher Melodien oder das Aufblasen von Ballons indem man in das Mikro der NDS pustet sind einfach nette Ideen. Die Steuerung ist ingesamt sehr einfach und intuitiv gehalten und funktioniert fast überall klaglos. “Fast”, weil insbesondere das Zeichnen eines Wasserlaufs unter Zeitdruck (eine Form von “Finde den Weg aus dem Labyrinth”) eher schlecht realisiert wurde. Hier bleibt der Flusslauf ganz gerne mal stecken und man verliert wertvolle Sekunden, wenn man die Strecke versucht nachzuzeichnen. Ansonsten aber ist die Steuerung ordentlich.

Auch die Grafik des unterhaltsamen Kinderspiels kann sich durchaus sehen lassen und orientiert sich dabei ganz bewußt am Original der Fernsehsendung. Die handgezeichneten Figuren und Animationen lassen den Charme der Fernsehreihe auf der NDS aufblühen und die drei Hauptdarsteller können dank lustiger Bewegungen auf der ganzen Linie punkten. Auch bei den Soundeffekten und der Hintergrundmusik hat man sich sehr viel Mühe gegeben. Vor allem die Soundeffekte, die auch Erwachsenen immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern haben es in sich.

Fazit

"Die Maus" ist ein tolles Kinderspiel, welches mit einem ähnlichen Lerneffekt aufwarten kann, wie die dazugehörige Fernsehsendung. Abgesehen von einer kleinen Kritik an der Steuerung macht das Spiel rundum Spass, ist lehrreich und unterhaltsam. Ein mausgeflippter Spass!
Grafik
90%
Sound
93%
Gameplay
90%
Steuerung
83%

Gesamtwertung

90%

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