Spieletest: Deponia – The Complete Journey (PC+Mac)

3451 0 0 12. Juni 2014
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Titel:Deponia - The Complete Journey (PC+Mac)
EAN:4009750502723
System:Windows 7
USK:Freigegeben ab 6 Jahren
Label:EuroVideo Medien GmbH Games

Rufus im Übermaß. Das ist Deponia – The Complete Journey. Knapp zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Deponia-Teils bringt Daedalic Entertainment die komplette Trilogie des Chaos-Adventures im Bundle auf den Markt. Kompletter Müll! Und das ist keine negative Bewertung sondern die Storyline.

Deponia – The Complete Journey

In sich ist die Geschichte auf der Müllhalde stimmig und weist über die drei Teile definitiv einen roten Faden auf. Viele Gags und humoristische Dialoge sorgen für kurzweiligen Spielspaß. Die bedrückend-apokalyptische Stimmung weiß der Entwickler durch liebevoll gezeichnete Hintergründe und passende Musik zu vermitteln. Besonders der Galgenhumor des Protagonisten Rufus sorgt konsequent für Lacher. Ebenso die zahlreichen Anspielungen auf andere Spieltitel des Entwicklers Daedalic (Edna bricht aus, Harveys neue Augen). Den Let’s Play Freund wird begeistern, dass der Kult-Let’s-Player Erik Range (alias Gronkh) ab dem zweiten Teil als „Goon“ einem Charakter seine Stimme leiht.

Die Steuerung gestaltet sich extrem intuitiv. So werden die Spiele, wie für Point & Click Adventures üblich, ausschließlich mit der Maus bedient. Zusätzlich lässt sich optional die Leertaste nutzen, um Spielelemente hervorzuheben, mit denen eine Interaktion möglich ist. Wahlweise lässt sich das Inventar mit dem Mausrad oder mit einem Mausklick öffnen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit erweist sich die Mausrad-Variante als äußerst komfortabel.

Ein Kurzes Tutorial zu Beginn eines jeden Teils ruft die Steuerung wieder in die Erinnerung. Immer das gleiche. Langweilig? Ganz im Gegenteil. Durch ausgefeilte Dialoge hat selbst das Tutorial eine hohe Gagdichte.

Negativ hervorzuheben sind der, besonders im ersten Teil, hohe Speicherbedarf und die Anforderungen an die Grafikkarte. Auf langsameren Rechnern mit weniger Arbeitsspeicher kann sich das Spiel in den Zwischensequenzen dadurch aufhängen. Ärgerlich, wenn man den Spielstand nicht gespeichert hat.

Fazit

Insgesamt ein Must-have für jeden Adventure-Fan und jedem Zocker wärmstens zu empfehlen. Allein die Musik, bei der es sich Daedalic Chef Jan Müller-Michaelis nicht hat nehmen lassen, selbst zu singen, macht die Trilogie zu einem echten Goldstück.

Gesamtwertung

95%

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