Spieletest: Das Zauberkarussell

1817 0 0 8. Februar 2009
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Die Neuauflage der Zeichentrickserie “Das Zauberkarussell”, dessen Original bis in die 60er Jahre zurückreicht, dürfte vielen Eltern und natürlich auch dem Nachwuchs bekannt sein. Seit Ende 2008 ist die computeranimierte Fassung fester Bestandteil der ZDF Kindersendung “Tivi”. Hier erleben der freundliche Hund Pollux sowie dessen Freunde Margot, Kuh Wilma, Schnecke Hugo, der immer-schläfrige Hase Castor und viele andere aufregende und kindgerechte Abenteuer. So auch im nun erschienenen Computerspiel “Das Zauberkarussell” aus dem Hause Deep Silver.

Ein Feiertag zum Feiern!

“Der Tag der Freundschaft”, so heißt ein neu geschaffener Feiertag der vom schalkhaften Zauberer Zebulon aus der Taufe gehoben wurde. Es soll darum gehen einen ganz besondere Tag für seine Freunde zu veranstalten, seinen Lieben zu helfen und natürlich für genügend Unterhaltung zu sorgen. Als im Dorf ein entsprechendes Plakat dafür Werbung macht, denken sich alle etwas aus. Das Mädchen Margot will einen Kuchen backen, der Hase Castor möchte ein Rennen veranstalten und Musik organisieren und so weiter. Der freundlichen Hund Pollux hingegen möchte sich in den Dienst seiner Freunde stellen und einfach jedem bei seinen Planungen helfen und vielleicht so zum Sieger des Wettbewerbs gewählt werden.

Und diese Hilfe haben die Freunde auch bitter nötig, denn nach und nach kommen immer mehr “Katastrophen” ans Licht. Dringend benötigte Gegenstände für das Fest sind plötzlich verschwunden, die Schnecke Hugo hat die Einladungen an Luftballons geheftet und nun drohen sie wegzufliegen, das Karussell ist defekt, wie auch der Zug. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle von Pollux und versucht die verlorengegangenen Objekte zu finden und reist auch zu seinen Freunden, um ihnen vor Ort zu helfen. Neben dem Durchsuchen von Pflanzenkübeln, Tonnen und anderen Behältnissen, meist durch ein gezieltes Schütteln der Maus, gibt es also noch zahlreiche andere kleine Minigames zu bewältigen. So müssen die besagten Luftballons in “Moorhuhn”-Manier vom Himmel geholt werden, die Zahnräder für die Lokomotive müssen entdeckt werden, etc.

Grafisch macht “Das Zauberkarussell” eine gute Figur, auch wenn initial nicht die bestmögliche Grafik-Einstellung gewählt wurde und man manuell nochmals was einstellen muss. Dennoch läuft das Spiel auch auf älteren Systemen mit höchsten Einstellungen noch sehr gut. Optisch präsentiert sich das Dorf natürlich bunt, farbenfroh und kindgerecht und auch der Charme der Serie konnte ins Spiel gerettet werden. Auch musikalisch passen die fröhlichen Melodien bestens zum Spielgeschehen und auch die Synchronsprecher haben ordentliche Leistungen abgeliefert, auch wenn die Lippensynchronität zwischen Sprache und Animation nicht immer perfekt ist.

Fazit

"Das Zauberkarussell" ist für die kleinen Fans der Serie sicherlich ein Riesenspass. Die kleinen Minigames und Aufgaben richten sich dabei an die ganz Kleinen, denn schon etwas größere Abenteurer dürften sich schnell unterfordert fühlen.
Grafik
71%
Sound
68%
Gameplay
71%
Steuerung
83%

Gesamtwertung

73%

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