Dark Souls 2: Crown of the Sunken King (PS3)

2971 0 0 1. September 2014
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Titel:Dark Souls II
EAN:3391891974813
System:PlayStation 3
Label:Bandai Namco Games Germany GmbH
Release:2014-03-14

Overview:

Mit Crown of the Sunken King startete am 22. August 2014 der erste DLC der „Lost Crowns Trilogy” von “From Softwares” ActionRPG Dark Souls 2. Vorerst waren laut „From Software“ keine DLCs für Dark Souls 2 in Planung gewesen, dann aber überraschte uns der japanische Entwickler mit gleich drei Erweiterungen, welche sogar sehr flott nach einander erscheinen sollen. Der Anfang macht Crown of the Sunken King, die beiden weiteren DLCs „Crown of the Old Iron King“ und „Crown of the Ivory King“ sollen je einen Monat später erscheinen.

Wir geben im folgenden Test unsere Meinung um den ersten DLC kund.

Neue Stadt, neue Feinde:

Bevor wir in das neue Gebiet des DLCs können, führt uns unsere Reise zurück in die Tiefen des Lochs wo unser Held einst den „Verdorbenen“ (eng. The Rotten) besiegte oder es im besten Fall jetzt vorhat. Hinter diesem Boss, wo zuvor nur ein Lagerfeuer in einer Höhle seinen Platz fand, befindet sich nun auch ein großer und zerfallener Altar. Mittels des von uns erhaltenen Gegenstands die „Drachenklaue“ gelingt es uns, dieses Gebiet zu betreten. Gesagt, getan.

Besonnen sind unsere ersten Schritte, denn alles wirkt alt und brüchig, doch sie führen sich fort. Soweit, bis sich der Höhlengang öffnet und uns die heilige Stadt „Shulva“ vor Augen geführt wird.

Wieso wir allerdings hier sind, wieso wir Shulva betreten konnten und was es alles mit der Stadt auf sich hat, erzählt uns From Software nicht. Bekannt ist aber, dass es sich bei diesen drei Kronen um die Kronen von König Vendrick handelt.

Übrigens!

Wer den DLC nicht käuflich erworben hat, kann durch das platzieren seines Rufzeichens auf dem Boden, dennoch in den Genuss des DLCs gelangen. Natürlich nur als Phantom in der Welt eines anderen Spielers, aber die Idee dahinter ist ziemlich cool.

Neuer Ansatz in alter Manier:

Der DLC erfreut uns, denn er gibt uns mehr vom Alten. Unsere Feinde sind knackig und haben es in sich. Auch das Leveldesign der Stadt „Shulva“ gibt uns mehr vom alten Zauber. Die Vertikalität aus Dark Souls nimmt im DLC des zweiten Teils wieder Form an. Schon beim ersten Betreten können wir erkennen, wohin sich unsere Reise verschlägt. Die Gebiete sind nicht mehr durch Schlauchwege verbunden, sondern erstrecken sich in die Höhe. Kurzgesagt, gehen wir in eine Höhle, führt uns kein Weg in eine Richtung, sondern wir kommen oben wieder raus und bekommen erneut dieses Gefühl von „Fuck! Da unten war ich ja eben noch“.

Diese Wege werden auch durch kleine Schalterrätsel verändert, wodurch sich kurzerhand neue Pfade öffnen oder sich auch neue Geheimnisse preisgeben.

Natürlich werden wir was unsere Ausrüstung betrifft nicht verschont und erhalten im Durchgang allerhand neuer Gegenstände. Hierbei wird allerdings keine Klasse benachteiligt. Für jede Art von Helden ist etwas dabei. Die Waffen oder Rüstungen steigern sich gegenüber den Werten der schon bekannten Ausrüstung nicht. Highend equipment durch den DLC ist also ausgeschlossen, und das ist auch gut so.

Fazit

Mit Crown of the Sunken King hat „From Software“ alles richtig gemacht. Natürlich hatten wir auch im Hauptspiel mächtig viel Spaß, doch mit der alten Stärke wurde der DLC zum spannendsten Teil des gesamten Spiels. Die Spielzeit des DLCs beträgt so ca. 3-6 Stunden und kostet - so wie jeder DLC - 10 €. Es bleibt abzuwarten in welcher Richtung sich die anderen beiden DLCs „Crown of the Old Iron King“ und „Crown of the Ivory King“ verschlägt.
Grafik
80%
Sound
90%
Gameplay
95%
Steuerung
95%

Gesamtwertung

90%

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