Crazy Machines Gold

1286 0 0 24. September 2008
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Hallo und Willkommen, ich freue mich dich als neuen Azubi begrüßen zu dürfen – denn ehrlich gesagt: Mir raucht schon der Kopf. Als Professor ist es meine Aufgabe ziemlich verrückte Maschinen zu basteln um vergleichweise einfache Aufgaben zu lösen. Aber es ist eben auch nicht so einfach mit ein paar Billardkugeln zu grillen oder mit einem Basketball mehrere Kerzen auszumachen. Ich kann die Hilfe dringend gebrauchen. Darum: Herzlich Willkommen bei “Crazy Machines Gold”.

Alles Gold was glänzt ?

Du wirst deinen Grips und dein Geschick noch brauchen, denn in über 450 Levels geht es genau darum verrückte Erfindungen zu haben, wobei sich das die Erfinderwerkstatt der Goldedition zusammensetzt aus “Neue Herausforderungen” und “Neues aus dem Labor”, welche jeweils über 100 Levels beinhalten. Zusätzlich bietet die güldene Version 33 neue Missionen für “Neues aus dem Labor”, alle Junior Labore und den offiziellen Crazy Machines Klingelton. Na, wenn das nichts ist…

Kommen wir zum eigentlichen Spiel. Mithilfe diverser Utensilien muß der Spieler seinem Professor die besagten Maschinen bauen. Dazu hat man meist eine handvoll Gegenstände zur Verfügung, die man sinnvoll miteinander kombinieren muss. Insgesamt stehen 60 solcher Gegenstände zur Verfügung, wobei man pro Level eben nur einige wenige zur Verfügung hat. Dazu zählen Bälle, Bretter, Seile, Gewichte, Sprengstoff und viele andere Dinge.

Einfach erklärt…

Wir wollen das Spielprinzip an einem Beispiel illustrieren: Auf dem Dachboden herrscht nach Meinung des Professors eine ziemliche Unordnung. Mehrere Kisten liegen wild herum und es wäre an der Zeit dass jemand sie aufräumt. Dieser “jemand” bist natürlich du. Die Kisten stehen auf diversen Brettern, die wiederum an ein Gewicht festgemacht sind. Würde das Gewicht herunterfallen, würde auch der Boden unter den Kisten wegklappen und schon fielen die Kisten in einen dafür vorgesehenen Korb. Das Problem ist, dass das Gewicht mit einem Seil an der Wand festgemacht ist. Die Armbrust auf Seilhöhe gibt mir aber schon einen guten Hinweis was zu tun ist. Mithilfe des Seils und eines weiteres Gewichts kann ich die Armbrust auslösen, das Gewicht fallen lassen und die Kisten in Bewegung setzen. Ganz einfach eigentlich…

Das dumme ist nur: Man muss erstmal drauf kommen, denn die Gegenstände geben einem hin und wieder doch starke Rätsel auf und so wird jedes Level zu einer echten Herausforderung und Kopfnuss. Das Spielprinzip selbst hat bereits einige Jahre auf dem Buckel, hat aber zu unserem Erstaunen nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt. Sowohl die netten Animationen des Professors, wie auch die kniffligen Rätsel können einen stundenlang an den Bildschirm fesseln. So macht Denken Spaß…

Grafik und Sound

Die Grafik ist recht zweckmässig, auf ein allzugroßes Effektfeuerwerk sollte man also nicht gerade hoffen. Dennoch sind die Gegenstände sehr liebevoll und detailverliebt in Szene gesetzt und animiert worden. Auch die Menüs sind übersichtlich gestaltet und geben keinen zusätzlichen Grund zu größeren Knobeleien.

Die Hintergrundmusik ist entspannt und paßt zu den bevorstehenden Denksportaufgaben. Die Synchronisation des Professors ist ebenfalls sehr gut gelungen und wenn man mal eine Weile nichts tut, wird der alte Knabe ungeduldig und kommentiert das eigene Nichtstun mit frechen Sprüchen.

Fazit

"Crazy Machines Gold" ist ein Spiel mit dem man seine grauen Zellen mal wieder richtig auf Vordermann bringen kann. Die kniffligen Rätsel der insgesamt über 450 Level werden auch clevere Köpfe vor das eine oder andere Problem stellen. Die Goldedition ist in dieser Ausstattung mit den beiden Standalone-Produkten Neue Herausforderungen" und "Neues aus dem Labor" ein echtes Schnäppchen. Das sollte man beim Händler nicht lange Zögern...
Grafik
74%
Sound
80%
Gameplay
86%
Steuerung
89%

Gesamtwertung

82%

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