Catz

1340 0 0 24. September 2008
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Wer Katzen liebt hatte es bisher auf dem heimischen Spielemarkt schwer. Es gibt schlicht keine hochwertigen Games, bei denen die schnurrenden Zeitgenossen im Mittelpunkt stehem, wie es eigentlich ihr Naturell ist. Publisher Ubisoft hat diesem Zustand allerdings ein Ende gemacht und für die NDS und den GBA “Catz” auf den Markt gebracht. Ob es die Herzen von Tierliebhabern erweichen kann ?

Als erstes adoptiere man eine Katze…

Zu Beginn des Spiels kann man sich im “Adoptionszentrum” für eine Katze entscheiden, um die sich in den folgenden Stunden alles drehen soll. Zur Auswahl stehen verschiedene Kätzchen aus 5 Rassen: Abessinier, Amerikanisch Kurzhaar, Ocikatze, Ragdoll und Siamese. Bevor ihr die Samtpfote aber mit nach Hause nehmen könnt gilt es einen zugegebenermaßen sehr einfachen Adoptionstest zu machen. Dieser soll beweisen, ob ihr für die Haltung einer Katze geeignet sei, wobei sich dieser ignungstest lediglich auf das Erkennen von Katzenbildern beschränkt. Bei dieser Gelegenheit kann man aber gleich mal einige Münzen sammeln, die später von Bedeutung sein werden.

Zuhause angekommen bewegt sich euer neuer Liebling in einer kargen 1-Zimmer-Wohnung, aber glücklicherweise kann das Tierchen auch draußen spielen. In bester Tamagotchi-Manier gilt es desweiteren seine Katze zu füttern, zu bürsten, zu waschen und so weiter und so fort. Natürlich gehört auch Spielzeug zum Inventar und so gehört auch das Spielen mit einer Spielzeugmaus zum täglichen Brot des Katzenbesitzers. Man tippt dabei einfach nur auf den entsprechenden Gegenstand aus dem Inventory, der dann auf dem Screen erscheint. Leider blickt es das Vieh nicht immer, dass nun in der Nähe so ein tolles Spielzeug herumliegt, aber meistens klappt es dann doch.

Als Zweites beschäftige man sich mit dem Personal Digital Assistant

Der “Personal Digital Assistant” ist sowas wie ein tragbarer Computer, mit dem ihr euch virtuelle Emails schicken lassen könnt. Im Laufe des Spiels bekommt man so immer wieder gutgemeinte Tips zur Erziehung eurer Mieze zugeschickt. Macht man alles richtig und befolgt die Ratschläge in den Mails gibt es wieder Münzen und vielleicht auch eine von insgesamt 50 Kätzchenkarten, auf denen interessante Infos zu allen möglichen Katzenarten stehen. Mit der verdienten Kohle kann man seine kleine Wohnung etwas “katzengerechter” ausstatten, aber sich auch nützliche Einrichtungsgegenstände leisten.

Spielerisch hinterläßt “Catz” einen gemischten Eindruck. Der Kuschelmodus, in dem man das Kätzchen knuddeln und streicheln kann ist sicherlich das Highlight, während der Rest des Spiels nicht besonders überzeugen kann. Die Aktionen wiederholen sich einfach zu oft und entsprechen immer den gleichen Mustern.

Grafik und Sound

Leider kann das Spiel auch nicht bei der Grafik einiges wieder geradebiegen. Die Hauptdarsteller sind das einzig wirklich gelungene an der Präsentation, denn sowohl Detailgrad wie auch Animation der Vierbeiner können überzeugen.Die Spielumgebung (man erinnere sich an die 1-Zimmer-Wohnung) hingegen können nur schnell langweilen.

Auch der Sound zum Spiel kommt nicht ohne Schelte davon. Dafür klingen die Katzengeräusche wie schnurren oder “miauen” einfach zu künstlich.

Fazit

"Catz" hinterläßt gemischte Gefühle. Technisch eher "mau" statt "miau" rackert man sich mit seiner Katze ab und kann sich als Katzenfreund allein für den Knuddelmodus begeistern. Ansonsten ist es ein nettes Spiel, aber eben leider nicht mehr.
Grafik
60%
Sound
52%
Gameplay
60%
Steuerung
70%

Gesamtwertung

60%

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