Spieletest: Cars – Race-O-Rama (Wii)

1585 0 0 20. November 2009
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Titel:Cars - Race-O-Rama
EAN:4005209120838
System:Nintendo Wii
USK:Freigegeben ohne Altersbeschrnkung
Label:THQ Entertainment GmbH
Release:2009-11-06

Chick Hicks ist ein ziemlicher Schurke. Der rammt andere Fahrzeuge, wo es nur geht, ganz getreu dem Motto “Die netten kommen immer als Letzte ins Ziel”. Sein Ziel: Die Race-O-Rama-Rennserie gewinnen, damit alle die “Chick Hicks Rennakademie” besuchen und der damit der “Doc Hudson”-Rennschule den Rang abgelaufen hat. Doch einer wehrt sich. Es ist kein geringerer als “Lightning McQueen”, der rote Blitz, der nicht nur mit flotten Sprüchen aufwarten kann, sondern auch ordentlich Gas gibt. Und ihr wisst ja, dass vor dem Donner immer erst der Blitz kommt…

Flotte Sprüche, rasante Action

Im Jahre 2006 erblickte “Cars” aus dem Hause Pixar zum ersten Mal das Licht der Welt und schon damals war die THQ Entertainment Gmbh, die den Titel auch für Spielkonsolen und Computer dieser Welt fit machte. Mit “Cars – Race-O-Rama” folgt nun sozusagen der Nachfolger und wieder geht es ordentlich zur Sache. Nach dem obligatorischen Anlegen eines Spielerprofils geht es auch sofort ins erste Rennen, bei dem man sich gegen mehrere KI-Gegner zur Wehr setzen muss. Die Steuerung gibt sich in der vorliegenden Version recht überzeugend, weniger schwammig, als beispielsweise bei der PS2-Version. Die Bedienung fällt einfacher, die Steuerung ist insgesamt präsizer. So fällt es dann auch leichter die herumliegenden Power-Ups einzusammeln, die bei entsprechender Stückzahl für neue Teile für die Garage sorgen. Zudem kann man mit guten Rennresultaten weitere Spielcharaktere freischalten und dann mit denen über die Pisten brettern.

Die Spielwelt von “Cars – Race-O-Rama” ist frei befahrbar, zumindest soweit die Leitplanken reichen. In jeder Stadt kann man zu auf einer Karte eingezeichneten Hotspots begeben, wo man dann ein Rennen starten oder eine Herausforderung annehmen kann. Neben den klassischen Rennen gegen Computergegner erwarten uns noch einige Minigames mit besonderen Aufgaben, die das Spielgeschehen etwas auflockern. So darf man beispielsweise bei dem “Fototermin” durch einen schwebenden Kreis springen, sollte dann ein möglichst cooles Gesicht aufsetzen (was Lightning nie besonders schwer fällt) und dann ein Foto von sich machen.

Für einen Arcade-Racer macht “Cars – Race-O-Rama” durchaus Spass, auch wenn mit der Zeit hier und da einfach die Herausforderung fehlt. So richtet sich das Spiel auch ganz gewiß weniger an die erwachsene Kundschaft, sondern eher an die kleinen Spieler, die schon den Film grandios fanden und nie genug bekommen können.

Grafik und Sound

Die Optik von “Cars – Race-O-Rama” kann insbesondere bei den Animationen und in den Menüs überzeugen. Hier sind die Aktionen flüssig, die Ladezeiten kurz und die Zwischensequenzen sind nicht nur glänzend in Szene gesetzt, sondern auch ungemein unterhaltsam. Ingame kann die Grafik da nicht ganz mithalten, macht aber dennoch eine ordentliche Figur. Besonders die liebevolle Inszenierung der Charaktere weiss zu gefallen.

Der Soundtrack passt mit rockigen Gitarrentracks gut zum Spiel und die deutschen Synchronsprecher haben Lightning & Co. passende Stimmen verliehen. Die Sprüche sind flott und unterhaltsam, wiederholen sich jedoch zu schnell wieder. Etwas mehr Abwechslung hätte hier gut getan. Die Soundeffekte passen dafür gut zum Look des Spiels und betten sich gut ein.

Fazit

Auf der Wii macht "Cars – Race-O-Rama" eine ordentliche Figur. Es macht einfach Spass mit Lightning McQueen seine Runden durch die unterschiedlichen Locations zu drehen. Empfehlenswert!
Grafik
72%
Sound
78%
Gameplay
67%
Steuerung
72%

Gesamtwertung

74%

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