Cars – Race-O-Rama (PSP)

1879 0 0 21. November 2009
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Titel:Cars - Race-O-Rama
EAN:4005209120722
System:Sony PSP
USK:Freigegeben ohne Altersbeschrnkung
Label:THQ Entertainment GmbH
Release:2009-11-06

Wir haben “Cars – Race-O-Rama” aus dem Hause THQ mittlerweile für alle Systeme getestet. NDS, Wii, PS2, PS3 und Xbox 360 – ein Rundumschlag durch die ganze Konsolenwelt. Die ganze? Nein, denn ein kleines System leistet tapfer Widerstand und wurde von uns in diesem Zusammenhang noch nicht getestet, denn “Cars – Race-O-Rama” ist auch für die PSP erhältlich. Da sich das Spiel aber doch grundlegend von den anderen getesteten Systemen unterscheidet gibt es nun einen neuen Test, ganz speziell für die PSP. Und soviel können wir schon verraten: Es gibt eine Überraschung!

Cars – Race-O-Rama + PSP = ???

An der Grundgeschichte zum Spiel hat sich nichts geändert. “Chick Hicks” heisst der Bösewicht im Spiel, der es mit dem roten Blitz “Lightning McQueen” aufnehmen will, um ihn aus dem Renngeschäft zu drängen. Eine kleine Videosequenz zu Beginn des Spiels bringt uns diese Hintergrundgeschichte näher und die Story wird bei den Boss-Rennen auch weiter fortgeschrieben. Im Gegensatz zu den großen Konsolenbrüdern gibt es in der PSP-Version keine frei befahrbare Welt, sondern vielmehr eine ganze Latte an fest vorgegebenen Rennen, die es nach und nach zu absolvieren gilt. Zudem kann man sich in beim “Radiator Spring Markt” mit Upgrades ausstatten, es gibt eine Hupe (Traktoren aus dem Weg schaffen), Stossstange (Hindernisse durchbrechen), aufblasbare Reifen (über Wasser fahren) und Magnetreifen (Haftung auf magnetischen Oberflächen).

Für all diese Upgrades benötigt man Schraubenschlüssel, die man im Verlauf eines Rennens (bis zu 6) einsammeln kann. Dazu muss man sich desöfteren Mal von der Ideallinie fortbewegen, Abkürzungen suchen oder auch mal regelrecht in die “Pampa” düsen. Die Rennen selbst sind sehr unterhaltsam und machen auf dem kleinen Schirm der PSP viel Spass. Sowohl die Steuerung, als auch die optische Präsentation ist im Vergleich zu den größeren Brüdern tatsächlich etwas gelungener, auch wenn sich grundsätzlich nicht allzu viel geändert hat.

Die Steuerung ist intuitiv und einfach erlernbar. Gelenkt wird mit den Richtungstasten, die Basisfunktionen Gas und Bremse liegen auf den Funktionstasten und die Schultertasten rufen bestimmte Fähigkeiten, wie zum Beispiel den Sprung ab. Auf über 20 Strecken im Oval, am Strand oder einfach Querfeldein erwarten den Spieler dabei jede Menge Sprünge und Kurven. Insbesondere auf der Jagd nach den Schraubenschlüsseln kann es gut sein, dass man eine Strecke mehrfach durchfahren muss, um alle Schlüssel zu finden und dann auch wirklich einzusammeln.

Grafik und Sound

Die Optik wirkt bei der PSP-Version noch mehr “aus einem Guss” wie bei den anderen Konsolenvertretern. Zwar ist die frei befahrbare Welt entfallen und auch gibt es mehr klassische Rennen und weniger Spezialmissionen wie bei den anderen Konsolen, rein optisch jedoch punktet der PSP-Vertreter. Die Videosequenzen sind echte Hingucker und auch die Ingame-Grafik besticht durch ordentliche Texturen und viele Details.

Die Hintergrundmusik passt mit rockigen Countrysongs sehr gut zum Spiel und zu den aufgewirbelten Staubwolken, in die man die Gegner hüllt. Auch die Soundeffekte der brummelnden Motoren passen gut zur Optik des Spiels und runden den guten Gesamteindruck ab.

Fazit

Auf der PSP entfaltet "Cars – Race-O-Rama" sein ganzes Potential. Auf keiner anderen Konsole hat uns das Spiel so Spass gemacht und war auch technisch so komplett wie auf der portablen Playstation. Spielenswert!
Grafik
84%
Sound
82%
Gameplay
65%
Steuerung
82%

Gesamtwertung

80%

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