Spieletest: Carol Reed: Der Vergessene Tote

1806 0 0 4. Dezember 2009
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Titel:Carol Reed - Der vergessene Tote
EAN:4017404016052
System:Windows 2000
Label:Purple Hills
Release:2009-06-19

Wer wollte als kleiner junge oder als kleines Mädchen nicht schon mindestens einmal Detektiv spielen? Sicherlich dürften sich da fast alle angesprochen fühlen wenn man in seine Kindheit zurück denkt. Mit Carol Reed: Der Vergessene Tote kann man in die Rolle eines weiblichen Detektives schlüpfen. Ob das Spiel dabei das Leben eines Schnüfflers gut rüber bringt haben wir für euch getestet.

Carol Reed: Der Vergessene Tote

Wir starten also das Spiel. Okay die Credits spulen ab. Wir wundern uns zwar seit wann das vor dem Spiel passiert aber okay, dann drücken wir es halt einfach weg. Schön wäre es zumindest gewesen. Da war wohl jemand geil darauf, dass auch jeder seinen Namen liesst. Haben wir eine Minute lang die verschiedensten Namen gelesen kommt auch schon das Tutorial. Um es schon einmal vorweg zu nehmen.:So etwas wie ein Hauptmenü gibt es übrigens nicht. Das Tutorial. Man nehme einen schwarzen Hintergrund, dazu weisse Schrift und fertig ist das perfekte Tutorial. So oder so ähnlich werden sich das die Programmierer wohl gedacht haben. So heisst es also erst einmal Lesen. Am besten hat uns aber der Satz am Ende dieser Tutorial Tafel gefallen. Für ein vollständiges Tutorial öffne bitte die Liesmich-Datei. So oder so ähnlich hiess der Wortlaut welcher uns darauf hinweisst, dass das komplette Tutorial ja in einem Ordner auf der CD liegt.

Und nun stehen wir da. Vor einer Tür welche scheinbar in unsere eigene Wohnung führt. Darin angekommen gähnende leere. Was jetzt? Im “Tutorial” stande nur wie man sich bewegt. Aber was jetzt machen? Zur Anmerkung: Das Spiel ist für Kinder ab 0 Jahren geeignet. Wenn aber selbst erwachsene Menschen wie Deppen dastehen läuft da wohl einiges schief. Wir finden also irgendwie wieder den Weg aus der Wohnung hinaus. Da öffnet sich eine Übersichtskarte. In den nächsten zwei Schauplätzen reden wir mit einer guten Freundin und einer Kioskverkäuferin. Weiter gebracht haben uns diese Gespräche allerdings nicht. Davon abgesehen das die Texte für Kinder viel zu schnell wieder verschwinden. In der Story geht es übrigens darum einen 60 Jahre alten Mordfall zu klären. Das Einzigste was wir klären mussten war wie das Spiel eigentlich richtig funktioniert.

Sound, Grafik und Steuerung

Die Grafik ist unterirdisch schlecht. Um genau zu sein handelt es sich sogar nur um Standbilder mit absolut schlechter Qualität. Absolut niedrig auflösend und total verpixelt. Bilder können weiss Gott besser aussehen. Die Hintergrundmusik ist extrem leise. Zur Erinnerung es gibt kein Menü in dem man Einstellungen wie die Musiklautstärke regeln kann. Konzentriert man sich trotzdem darauf die Musik zu hören fällt einem auf, dass sich die Musik immer und immer wieder wiederholt. Soundeffekte? Fehlanzeige! Weder Sprachausgabe noch irgendwelche anderen noch so kleinen Soundeffekte findet man in diesem Spiel. Wenn man dazu die extrem leise Musik berücksichtigt könnte man sagen, dass Spiel verzichtet komplett auf Sound. Die Steuerung ist extrem simpel. Fast zu simpel. Geht man mit der Maus an den Bildschirmrand so kann man sich in einem Raum umher bewegen. Verändert sich der Mauszeiger in ein Handsymbol kann man mit einem Gegenstand interagieren.

Fazit

5,99€ kostet das Detektivspiel Carol Reed: Der Vergessene Tote. 5,99€ die man für 5 Kilogramm Birnen ausgeben kann und von denen hat man sogar etwas. "Carol Reed: Der Vergessene Tote" ist das wohl schlechteste Spiel das mir je unter die Finger gekommen ist. Bitte macht nicht den Fehler euren Kindern dieses Spiel zu kaufen.
Grafik
15%
Sound
10%
Gameplay
25%
Steuerung
30%

Gesamtwertung

20%

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