Bubble Odyssey

1265 0 0 24. September 2008
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Nun ist das Spielprinzip des Titels “Bubble Odyssey” (Purple Hills) sicher nicht bahnbrechend neu, sondern vielmehr bereits vielfach umgesetzt worden. Der wohl bekannteste Vertreter der Spielidee ist wohl das Spiel “Bubble Bobble”, welches hier als Vorlage gedient haben muss, aber schließlich wird das Rad bei jedem Auto auch nicht neu erfunden.

Weltraum Knoblerei

Das Prinzip ist schnell erklärt: Mit einer Wumme am unteren Bildschirmrand geht es darum die verschiedenfarbenen Kugeln am oberen Bildschirmrand zum Platzen zu bringen. Dazu schießt man mit seiner Kanone ebenfalls farbige Kugeln ab und wenn drei oder mehr Kugeln die gleiche Farbe haben platzen sie und der Spieler erhält dafür Punkte. Neben diesem Standardspielmodus gibt es noch den Puzzlemodus, bei dem das Ziel ist die Diamanten einzusammeln, die sich hinter den Kugeln verbergen. Im Challengemodus spielt man unter Zeitdruck, denn die Kugeln kommen bedrohlich nahe und wenn man nicht fix etwas dagegen tut hat man das Level schon verloren.

Neben der Kanone kann man sich noch zahlreiche kleine Helferlein vom Himmel holen. Neben Raketen und Bomben, die die Phalanx der bunten Invasoren derbe in Teile sprengen gibt es noch Zielscheiben und zahlreiche weitere Boni. An der Steuerung kann man nur wenig aussetzen, sie ist kinderleicht und geht schnell in Fleisch und Blut über. Insofern stimmt auch der Hinweis auf der Packungsrückseite es sei ein Spiel für die ganze Familie. Und auch wenn das Spielprinzip etwas angestaubt ist, ist das Spiel für einen Clone wirklich nicht schlecht. Es versteht es tatsächlich seinen Spieler für eine ganze Weile an den Bildschirm zu fesseln und bringt für schlappe 10 Euro durchaus Bewegung in die Schaltkreise.

Grafik und Sound

Grafisch ist “Bubble Odyssey” überaus zweckmässig, aber das soll jetzt kein schlechtes Urteil sein. Natürlich kann es mit gängigen Spielegrößen nicht ganz mithalten, aber dennoch überzeugt es durch eine farbenfrühe Gestaltung, nette kleine Animation und gelungene Spezialeffekte. Für ein Spiel dieser Art ist die Grafik jedenfalls recht gut und macht Laune.

Das gilt auch für den Sound, der sich passend ins Spielgeschehen einbettet und mit fröhlichen Melodien das bunte Treiben auf dem Schirm begleitet. Wenn es stört, der hat im Menü die Möglichkeit Sound und Musik etwas runterzudrehen.

Fazit

"Bubble Odyssey" ist zwar "nur" ein Klon, dafür aber ein gelungener. Spielprinzip, Grafik und Sound können überzeugen und das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis kann ebenfalls punkten. Auf diese Weise schafft es "Bubble Odyssey" über die magische 80er Marke, nicht zuletzt wegen des attraktiven Preises.
Grafik
60%
Sound
67%
Gameplay
90%
Steuerung
95%

Gesamtwertung

82%

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