Spieletest: Boogie SuperStar

1399 0 0 24. Oktober 2008
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Mit “Boogie” versuchte Electronic Arts letztes Jahr ein Spiel auf dem Markt zu platzieren, welches zum Einen die Fraktion der “Dancing Stage”-Jünger beglücken und zeitgleich auch die Phalanx der “Sing Star”-Fangemeinde im Sturm erobern sollte. Die Presse sang dabei jedoch ihr eigenes Lied und so reicht unser Pressespiegel von 40 bis 80 Punkten. Ein breites Spektrum mit vielen positiven Stimmen aber auch so mancher Dissonanz. Aber nun soll mit “Boogie SuperStar” alles anders, besser werden. Dann mal los…

Schalala-Schalala-la! (Die Zweite!)

Beim Vorgänger hielten auch wir von GRDB uns eher mit Lobeshymnen zurück, vergaben 69 Punkte und fassten dies seinerzeit wie folgt in Worte: “”Boogie” ist ein Partyspiel, welches vor allem mit seiner Kombination von Tanz- und Gesang zu punkten versucht. Die Gesangseinlagen sind auch wirklich sehr gut gelungen, aber da das Spiel zu einem Grossteil aus Tanz besteht kommen wir da nicht drumherum zu erwähnen, dass das Drücken von Tasten im Takt nur kurze Zeit Spaß machen kann. Zu eintönig und zu monoton als dass die Bronzemedaille möglich gewesen wäre.”.

Man durfte besonders im Wii-Zeitalter also erwarten, dass sich hier etwas verändert und die Jungs von EA haben sich die Reviews offensichtlich schon zu Herzen genommen, denn vom ersten Augenblick an spürt man, dass nun ein anderer Wind weht. Statt stupidem Tastendrücken darf man sich im Wohnzimmer nun wirklich austoben. Körperbewegungen wie das Schwingen eines Lassos, das Rühren im Kochtopf oder gar noch deutlich komplexeren Moves gehören nun zum SuperStar-Alltag und sorgen im Freundeskreis vor der Flimmerkiste natürlich für jede Menge Spass. So verwundert es nicht, dass das Spiel vor allem in der Runde von Freunden, Bekannten und Verwandten am meisten Spass macht. Zudem hat sich auch die Optik des Spiels auch etwas mehr in diese Richtung geändert, weg von einem Spiel für Kinder, hin zu einem Spiel für Kindsköpfe und Junggebliebene.

Dies wird auch in den variantenreichen Hintergründen, den stylischen Charakteren, schicken Accessoires (die nach und nach freigespielt werden können) und natürlich der Tracklist ersichtlich, die sich wie folgt zusammensetzt:

* Natasha Bedingfield – Angel
* Natasha Bedingfield – Love Like This (Remix)
* Natasha Bedingfield – Pocketful of Sunshine
* Tokio Hotel – By Your Side
* Stefanie Heinzmann – My Man Is A Mean Man
* Mark Medlock – Summer Love
* Room 2012 – Naughty But Nice
* No Angels – Disappear
* Monrose – Hot Summer
* MIA – Tanz der Moleküle
* DJ Ötzi & Nik P. – Ein Stern (… der deinen Namen trägt)
* Paula Abdul – Dance Like There’s No Tomorrow
* Aly & AJ – Bullseye
* Aly & AJ – Like Whoa
* Aly & AJ – Potential Breakup Soup
* Boys Like Girls – The Great Escape
* Cascada – Everytime We Touch
* Cascada – What Hurts The Most
* Chromeo – Fancy Footwork
* Fall Out Boy – Thnks Fr Th Mmrs
* Fergie – Glamorous
* Flo Rida feat. Timbaland – Elevator
* Good Charlotte – I Don’t Want To Be In Love (Dance Floor Anthem)
* Hilary Duff – Wake Up
* The Jonas Brothers – Hold On
* The Jonas Brothers – SOS
* The Jonas Brothers – That’s Just The Way We Roll
* The Jonas Brothers – When You Look Me In The Eyes (Remix)
* Alicia Keys – No One
* Sean Kingston – Take You There
* Avril Lavigne – Girlfriend
* Leona Lewis – Bleeding Love
* Metro Station – Shake It
* Colby O’Donis – What You Got
* Emily Osment – I Don’t Think About It
* Panic! At The Disco – Nine In The Afternoon
* Katy Perry – Hot N Cold
* Jordan Pruitt – Jump To The Rhythm
* Rhianna – Don’t Stop The Music
* Rhianna – Shut Up And Drive
* Soulja Boy Tellem – Yahhh!
* Britney Spears – Radar
* Britney Spears – Toxic
* Ashley Tisdale – He Said She Said
* Maroon 5 – Makes Me Wonder
* Kanye West – Stronger

Die Mischung machts und die obige Tracklist mit insgesamt 40 aktuellen internationalen Hits und acht Songs, die speziell für den deutschsprachigen Raum eingefügt wurden, kann sich durchaus sehen lassen. Viele der Songs wird man als Radiohörer und Chartsurfer kennen und so ist es dann auch nicht so schwer beim Singen den Einstieg zu finden. Am Gesangspart hat sich im Übrigen recht wenig getan, aber dieser war ja auch schon beim Vorgänger jeder Kritik erhaben.

Fazit

"Boogie SuperStar" ist ein Spiel für Kindsköpfe und Junggebliebene, das vieles anders und vieles besser macht als der Vorgänger. Besonders die Tanzeinlagen bringen jetzt bedeutend mehr Stimmung ins heimische Wohnzimmer und die tolle Tracklist lädt dazu ein, die Nachbarschaft mit der eigenen Duschen-Stimme zu beglücken.
Grafik
80%
Sound
85%
Gameplay
80%
Steuerung
85%

Gesamtwertung

83%

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