Blazblue – Continuum Shift (Xbox 360)

2706 1 2 29. Dezember 2010
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Titel:BlazBlue - Continuum Shift
EAN:4018281672652
System:Xbox 360
USK:Freigegeben ab 12 Jahren
Label:NBG EDV Handels & Verlags GmbH
Release:2010-11-30

Am 3.12.2010 war es endlich soweit: BlazBlue: Continuum Shift stand in den deutschen Läden und prügelt sich nun über die Bildschirme der Spielergemeinde. Ob das Prügelspiel dabei an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen kann, wollen wir für euch in diesem Review auflösen…

Blazblue – Continuum Shift

Der Titel BlazBlue: Continuum Shift ist ein 2D-Beat’em-Up und schließt sich dem Spielprinzip seines Vorgängers BlazBlue: Calamity Trigger an. Auch storytechnisch knüpft das Spiel an den Vorgänger an (genauer gesagt sind seit den Vorfällen im Vorgänger nur wenige Tage vergangen), aber da zu Beginn des Spiels eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Story erfolgt, muss man den ersten Teil nicht gespielt haben, um der Geschichte zu folgen. Neben dem erwähnten Story-Modus lässt sich das Spiel natürlich auch in Standard-Modis wie Versus oder Arcade-Matches spielen. Hier stehen dem Spieler dann insgesamt 14 verschiedene Kämpfer zur freien Auswahl, von denen jeder einzelne seine persönlichen Stärken und Schwächen hat.
Nach der Auswahl des gewünschten Spielers kann es dann auch schon direkt losgehen.

Das Kampfsystem ist sehr komplex; es gibt unzählige Angriffsvarianten sowie diverse Möglichkeiten Angriffe zu blocken. Im Wesentlichen besteht ein Angriff aus einem der vier Grundangriffsarten: entweder man greift den Gegner mit einem schwachen, mittleren oder schweren Angriff an, oder man verwendet eine Spezialattacke. Für Experten in diesem Genre mag das Kampfsystem nahezu perfekt erscheinen, aber Anfänger dürften zu Beginn des Spiels ihre Schwierigkeiten damit haben, sich in das System einzuarbeiten. Für diesen Fall gibt es einen Tutorial-Modus, der die Steuerung ausführlich erklärt und sehr liebevoll gestaltet ist. Nach ein paar Probekämpfen dürfte das komplexe Kampfsystem dann selbst für einen Genreneuling kein allzu großes Problem mehr darstellen.

Grafik und Sound

Die 3D-Hintergründe sind ebenso wie die Charaktere mit viel Liebe zum Detail im Anime-Stil gezeichnet worden. Eine besondere Augenweide sind die Spezialattacken, die farbenfroh animiert sind. Überhaupt punktet das Spiel mit einer knalligen, fetzigen Optik. Das scheppert es so richtig in der Flimmerkiste, ein kleines Fest für die Augen. Das Spiel läuft allgemein ohne nennenswerte Ruckler und flüssig.

Die Hintergrundmusik, die aus einzelnen Musikstücken besteht, ist abwechslungsreich und einprägsam, sodass man nach mehreren Stunden immer noch gerne zuhört. Leider gibt es keine deutsche Synchronisation, dafür gibt es wahlweise englische oder japanische Sprachausgabe und dazu deutsche Bildschirmtexte. Ein großes Plus ist auch die gute deutsche Übersetzung, die fast immer genau zur Sprachausgabe passt.

(Vanessa Vetter)

Fazit

Ob man sich online mit anderen Spielern messen will oder für sich allein lieber dem Story-Modus folgt, bleibt bei diesem Titel jedem Spieler selbst überlassen. Fest steht jedoch: Für einen Preis von ca. 40 Euro bietet das Spiel einen enormen Umfang und viel Abwechslung. Ob sich ein Kauf lohnt, wenn man den Vorgänger bereits gespielt hat, bleibt fraglich, da es dafür zu wenig nennenswerte Neuerungen gibt.
Grafik
82%
Sound
84%
Gameplay
85%
Steuerung
81%

Gesamtwertung

83%

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1 comments

  1. Und das in absolut jeder Hinsicht schlechtere SSF4 erhält natürlich 90… Große namen machen eben eine ganze menge aus

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