Spieletest: American Diner (Stand O Foot 2)

3343 0 0 29. August 2009
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Titel:American Diner
EAN:4017404016281
System:Windows Vista
Label:Purple Hills

Bei “American Diner” (Originaltitel: “Stand O Foot 2”) aus dem Hause Alawar Games / Purple Hills geht es das Management eines waschechten Restaurants nach amerikanischen Vorbild. Wir betreten somit das Reich der Sandwiches, Burger, Pommes und Cola und das alles natürlich so schnell es geht, gegen die Zeit. Ob sich das Spiel rund um den rasanten Schnell-Imbiss lohnt zeigt unser Spieletest…

2 Toasts und 3 Burger bitte, aber schnell!

Bei “American Diner” geht es ausschließlich um Kombinationsgabe und Geschwindigkeit. Das Spielprinzip ist eigentlich schnell und einfach erklärt, man glaubt gar nicht, wie sehr es einen fordern kann. Als Fastfood-Koch ist der Spieler in einem Diner traditioneller Machart beschäftigt. Von verschiedenen Laufbändern kommen die Zutaten für die Gerichte heran. Unterseite des Brötchens, Hackfleisch-Paddie, eine Scheibe Käse, Deckel des Brötchens. Das Problem: Die Zutaten kommen nicht in der korrekten Reihenfolge, sondern durcheinander. Man muss sie sich sozusagen “zusammensuchen”. Derweil warten die Kunden an der Kasse und wenn es zu lange dauert fangen die natürlich an zu quängeln. Man kann zwar durch geschicktes Aufrüsten des Restaurants dafür sorgen, dass sie glücklicher sind (Getränke- und Spielzeugautomaten), aber wenn der Geduldsfaden reisst, dann geht die Kundschaft und wir haben ein paar Dollar Einnahmen verloren.

Natürlich kommt schnell die Situation, dass einem etwas fehlt, um beispielsweise den Burger fertigstellen zu können. Glücklicherweise gibt es Teller, auf denen man Zutaten lagern kann, wenn diese gerade nicht benötigt werden. Pro Teller (schon aus hygienischen Gründen) allerdings nur eine Zutat. Es ähnelt dem Jonglieren: Man versucht die ganze Zeit den Laden irgendwie am Ticken zu halten, auch wenn man weiß, dass weder die Uhr noch die Arbeitsabläufe so sind, dass man es wirklich schaffen kann. Aber unterhaltsam ist es allemal…

Dafür sorgt insbesondere auch die einfache Steuerung (das Tutorial dauert bestenfalls eine Minute), die quietschbunte Grafik im Plastiklook und eine unterhaltsame Hintegrundmusik, die aus einer Jukebox fröhliche Lieder dudelt.

Fazit

"American Diner" ist ein äußerst unterhaltsames Casual Game. Für ein paar Euros bekommt man einen wirklich unterhaltsamen Pausenfüller mit gelungener Optik und einem überzeugenden Spielprinzip. Daumen hoch! Das ganze Spiel hat nur einen einzigen Haken: Es macht hungrig! Wer damit leben kann sollte zugreifen.
Grafik
82%
Sound
82%
Gameplay
90%
Steuerung
96%

Gesamtwertung

90%

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