Zahlungsmittel für Gamer unter 18 Jahren

3023 0 2 16. Januar 2015
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Egal ob Steam, PlayStation Store, Xbox Games Store oder der Nintendo eShop – alle bieten ein attraktives Spieleangebot zu moderaten Preisen. Darunter finden sich neben aktuellen Titeln auch eine Menge neu aufgelegter Klassiker, oft schon für ein paar Euros. Die Verlockung, bei einem gelungenen HD-Remake zuzuschlagen, ist angesichts der fairen Preise sehr groß. Doch für alle Spieleshops sind Online-Zahlungsmittel nötig. Erwachsene zücken hier schnell die Kreditkarte, Minderjährige schauen dabei aber erstmal in die Röhre. Die Kreditkarte ist zwar die vielseitigste Bezahlmethode im Internet, aber einfach nicht für jeden verfügbar. Alternative Lösungen können PayPal, Sofortüberweisung, Paysafecard und auch Prepaid-Kreditkarten sein.

Ein PayPal-Account ist eine naheliegende Lösung für minderjährige Gamer, vorausgesetzt er wird regelmäßig genutzt und es befindet sich Guthaben auf dem Konto. Wer erst Guthaben über ein deutsches Bankkonto aufladen möchte, muss mit ein paar Tagen Bearbeitungszeit rechnen. Abgesehen davon ermöglicht ein PayPal-Account eine sehr verlässliche Zahlungsmethode. Bei Steam, dem PlayStation Store und dem Xbox Games Store kann man sogar direkt mit seinem PayPal Account bezahlen. Lediglich der Nintendo eShop verweigert dies. Wer möchte, kann allerdings seit Mitte letzten Jahres über eine eigens eingerichtete Seite die entsprechenden Guthabenkarten für den eShop mit seinem PayPal-Account kaufen. Doch es geht noch wesentlich einfacher: zum Beispiel mit einer Sofortüberweisung.

Jeder, der Onlinebanking nutzt, kann auch eine Sofortüberweisung tätigen. Alles, was man dazu benötigt, sind die Zugangsdaten für das eigene Onlinebanking – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Leider wird dieses Zahlungsmittel nur von Steam und dem PSN Store unterstützt – schade! Eine andere Möglichkeit dürfte vielen Gamern schon bekannt sein: die Paysafecard. Sie wird von etlichen Spielen als Zahlungsmittel für In-Game-Käufe verwendet, aber genauso auch von Steam oder dem PlayStation Store akzeptiert. Das Prinzip der Paysafecard ist wirklich sehr einfach: Gegen Bargeld kauft man bei einer Paysafecard-Verkaufsstelle (Kiosk, Supermarkt, Tankstelle etc.) eine Karte mit einer PIN. Diese PIN kann man direkt bei Steam oder dem PlayStation Store einlösen und hat dort dann insgesamt den Betrag zur Verfügung, den man an der Verkaufsstelle bezahlt hat.

Leider akzeptiert weder der Xbox Games Store noch der Nintendo eShop die Paysafecard als Zahlungsmittel. Als Retter in der Not erscheinen einem in diesem Falle sogenannte Prepaid-Kreditkarten, wie sie von vielen Banken angeboten werden. Dabei handelt es sich nicht um Kreditkarten im eigentlichen Sinne, denn die Prepaid-Kreditkarten müssen aufgeladen werden und man kann sie später nur bis zu dem aufgeladenen Betrag verwenden. Dafür werden sie aber auch überall dort akzeptiert, wo eigentlich eine herkömmliche Kreditkarte als Zahlungsmittel ausgewiesen ist.

Einziger Nachteil: In der Regel wird für diese Karten eine Jahresgebühr von circa 10 bis 40 Euro fällig. Worauf man bei der Anschaffung einer solchen Karte noch achten sollte, erfahrt ihr hier.


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