Mitarbeiter der Spielebranche gründen karitativen Verein Gaming-Aid e.V.

732 0 1 12. November 2013
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Bereits am Anfang Juli 2013 haben sich Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen der Spielebranche zusammengeschlossen, um ein hehres Ziel zu verfolgen. Die Gründung eines Vereines, der sich um unschuldig in Not geratene Personen innerhalb der stetig wachsenden Spielebranche kümmert und zeigt, dass soziales Engagement auch in einer der wachstumsstärksten Industrien realisierbar ist. Aufgrund diverser behördlicher und bankentechnisch bedingter Verzögerungen kann der Vereinsbetrieb erst jetzt vollends aufgenommen werden.

Gaming-Aid hat es sich zur Aufgabe gemacht, als karitative Non-Profit-Organisation innerhalb der Games-Branche uneigennützig und unbürokratisch Gutes zu tun.  Gemeinsam mit Spielern und Produktherstellern will Gaming-Aid Bedürftigen in Notsituationen mit schneller Hilfe in Form von finanzieller oder sächlicher Unterstützung zur Seite stehen.

Vorsitzender und geistiger Vater von Gaming-Aid ist der PR Experte Ingo Horn (Wargaming), der von Tahsin Avci (Pop Rocket Games) als stellvertretender Vorsitzender unterstützt wird. Zu den Gründungsmitgliedern gehören des Weiteren: Dirk Gärtner (Gärtner PR), Christiane Gehrke (Tom Putzki Consulting), Lydia Hermann (m.DH Berlin), Robin Houben (Travian Games), Stefan Reichart (Aruba Events), Kristina Rothe (Microsoft) und Pascal Schmidt (Travian Games).

Wir alle haben schon einmal miterlebt, wie Menschen völlig unvermittelt von einem harten Schicksalsschlag getroffen werden. Vielleicht hat der eine oder andere auch schon einmal versucht, im weitläufigen Freundeskreis Hilfe zu organisieren. Meist jedoch scheitern derartige Vorhaben daran, dass es an personeller Unterstützung, an Spenden oder einfach an Aktionsbereitschaft mangelt.“ so der Vorsitzende Ingo Horn zur Idee hinter dem Verein.  „Genau da setzen wir an, indem wir versuchen eine firmenübergreifende Solidarisierung in unserer Branche zu etablieren –  denn es kann schon morgen jeden von uns treffen!

Erste Unterstützung erhält der Verein bereits durch nicht monetäre Spenden in Form von Merchandising oder Collectors Editions, die auf einem in Kürze startenden Charity-Ebay-Channel zugunsten des Vereines angeboten werden. Dies stellt erst den Anfang von weiteren Aktionen dar, hofft Gaming-Aid e.V. doch auf einen regen Zuwachs an Mitgliedern und auf diversen Veranstaltungen Akzente setzen zu können.

Gaming-Aid wird die ersten Gelder wohlüberlegt einsetzen. Zwei Schicksalsschläge werden hier besondere Beachtung erfahren. Ein Teil wird zugunsten des frisch eingeschulten Sohnes eines Spieleredakteures investiert, der bereits im Alter von nur sechs Monaten eine Herztransplantation über sich ergehen lassen musste und seitdem kontinuierlich auf medizinische Hilfe angewiesen ist. Nur der unermüdlichen Unterstützung seines Vaters und finanzieller Entbehrungen ist es zu verdanken, dass der tapfere Junge aktuell sein erstes Schuljahr verbringen darf. Gaming-Aid möchte das Duo bei den notwendigen Fahrten zu medizinischen Check-Ups unterstützen, um so die Belastung der Familie zu lindern. Des Weiteren bewegt der Hirnschlag einer Layouterin eines Magazines, sowie der unermüdliche Einsatz ihres Lebensgefährten den Verein. Beim monatelangen Kampf gegen die Versicherungen bzw. Krankenkasse und zur Realisierung von logopädischen Programmen und Therapien wird eine Unterstützung seitens Gaming-Aid sicherlich förderlich sein.

Dass dies jedoch erst der Anfang von vielen Aktionen sein wird, dessen sind sich die Köpfe hinter Gaming-Aid sicher.  Ingo Horn: „Wir hoffen auf die Unterstützung vieler helfender Hände und dass unsere Versuche keine Einzelaktionen bleiben, denn wir haben viele Ideen und sind sehr motiviert uns in unserer Freizeit für die Sache einzusetzen. In den USA und England haben karitative Vereine innerhalb der Gamesindustrie bereits 7-stellige Dollarbeträge für unterschiedliche Projekte beisteuern könne. Es wäre doch wunderbar, wenn wir im machbaren Rahmen in Deutschland auch erste Erfolge erzielen könnten. Der Weg ist das Ziel und selbst wenn wir aktuell nur wenigen Personen helfen können, hat sich die Mühe schon jetzt gelohnt!

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