Wrong Turn

1779 0 1 24. September 2008
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Titel:Wrong Turn
EAN:4017404010753
System:Windows 98
Label:Purple Hills

Das Spiel in unserem heutigen Test, Wrong Turn, kommt aus dem Action-Adventure Genre. Hierbei werden Elemente des Adventures mit Elementen des Actionspiels kombiniert. Meist besteht die Aufgabe des Spielers darin Gegenstände zu finden, zu kombinieren und dann an der richtigen Stelle einzusetzen um somit Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Wenn man den Titel ?Wrong Turn? hört fragt man sich: Was hat das mit Adventure zu tun? War das nicht auch ein Horrorfilm? Da wird doch wieder nur gemetzelt. In dem Film ging es um ein Pärchen, das zum Klettern in die Wälder fährt und dort auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. In diesem Wald gerät dann nach einigen Wochen eine Gruppe von Jugendlichen die nach und nach von drei Missgestalten umgebracht werden. Wer jetzt ein blutiges Spiel erwartet, wird enttäuscht. Wrong Turn hat nichts mit dem gleichnamigen Horrorfilm gemein.

Die Welt in der Hand eines Tyrannen

Stattdessen wird man in eine Stadt geschickt die vom gnadenlosen Imperator, Paul Zuno, unterdrückt wird. Der Spieler nimmt die Rolle der jungen Frau Jaz Lana Melroy an. Diese wurde von Zunos Schergen gefangen und eingesperrt. Die Aufgabe ist aus dem Gefängnis zu fliehen und sich der Widerstandsbewegung anzuschließen um so die Welt vor dem Tyrannen zu befreien.

Diejenigen die schon mal Deus Ex 2 gespielt haben werden einige Elemente auch hier wiedererkennen. Erzählerisch ist Wrong Turn wenig faszinierend. Die Aufträge sind für ein Adventure wenig Abwechslungsreich. Das einzige was man praktisch machen muss ist Erfahrungspunkte zu sammeln. Nicht mehr und nicht weniger. Die Erfahrungspunkte helfen die eigenen Fähigkeiten im Schlösser knacken oder beim Umgang mit Nahkampfwaffen und Pistolen zu verbessern. Des Weiteren kann man versteckte Implantate finden, die einen widerstandsfähiger machen.

Bis hierhin wäre es ein befriedigendes Spiel. Aber die schlechte Technik zieht die Wertung deutlich nach unten. Die Texturen wirken abgenutzt und pixelig. Auch die animierten Figuren sind nicht besser und wirken so als hätten sie ihre besten Jahre bereits hinter sich. Ganz zu schweigen von der künstlichen Intelligenz die sich ungefähr bei einem IQ von unter 50 einpendelt. Vielleicht kann der Sound was retten? Nein, leider nicht. Die musikalische Untermalung ist bereits nach kurzer Zeit eine Qual für das Ohr. Nicht einmal die Steuerung lässt sich frei einstellen und ist schwammig und ungenau.

Fazit

Das Spiel verspricht eine ?Story mit vielen Aufträgen und Rätseln?. Viel: Ja, zweifellos aber Abwechslung kann man keinesfalls erwarten. Auch von der Versprochenen einfachen Steuerung war im Test nichts zu sehen. Auch wenn man beide Augen zudrückt, ist trotz des günstigen Preise eine bessere Wertung nicht drin.
Grafik
38%
Sound
43%
Gameplay
61%
Steuerung
39%

Gesamtwertung

45%

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