Spieletest: Windborne (PC, Preview)

2046 0 0 4. September 2014
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In diesem fantasievollen Sandbox-Spiel von Hidden Path Entertainment ist es euch möglich, eure eigene kleine, fliegende Insel zu erstellen und auf ihr eure Häuser zu bauen. Eingefleischte Minecraft-Fans werden sicherlich schon hellhörig, denn ja, “Windborne” verhält sich tatsächlich sehr Minecraft-ähnlich. Man baut Rohstoffe in Blockform ab, man “craftet” aus ihnen bestimmte Dinge und man setzt sie wieder auf den Boden, oder wo auch immer man sie sonst hinhaben möchte. Es gibt hier in Windborne jedoch kleine, aber sehr feine Unterschiede.

Während man in Minecraft einfach nur in eine Welt geworfen wird, die der Natur aus dem normalen Leben ähnelt, gestaltet man in Windborne seine eigene, fliegende Insel. Ob klein, mittel oder groß, das kann man alles am Anfang des Spiels festlegen. Auch kann man sich einen eigenen Charakter gestalten, hier sind allerdings die Freiheiten eher begrenzt. Es gibt nur wenige vorgegebene Frisuren, wie auch Gesichter und Farben. Das alles trübt das Sandbox-Feeling aber trotzdem nicht, da man sowieso in der Egoperspektive durch die Landschaften streift.

Auch noch anders in Windborne: Man benutzt keine Werkzeuge zum Abbauen von Rohstoffen. Euer Charakter ist sowas wie ein Elementarmagier, welcher also einfach nur seine Hand braucht, um einzelne Blöcke abzubauen oder hinzusetzen. Außerdem müsst ihr unter anderem auch Quests erfüllen, die euch auch das Spiel und dessen Funktionen mit der Zeit näherbringen.  Wenn ihr allerdings schon alles könnt, solltet ihr unbedingt mit den Eingeborenen sprechen. Ein Volk aus niedlichen, kleinen Wesen, genannt “Jin”. Die haben nämlich auch noch die ein oder andere Aufgabe, für die eine Belohnung winkt.

Auch was die Grafik angeht ist Windborne ganz anders als Minecraft. Während in Minecraft alles nur aus Blöcken besteht, haben Felsen, Bäume und Felder in Windborne ganz normale Konturen und realistischere Formen. Es ist fast wie in einem kleinen Fantasy-Rollenspiel. Windborne wäre die geradezu perfekte Alternative zu Minecraft für Fantasyverrückte. Die Musik ist schön, die Welt ist bezaubernd, doch die Sprache des Spiels ist leider komplett Englisch. So werden diejenigen, die der Sprache nicht so mächtig sind, vorallem Probleme im Craftingbereich haben.

Nichtsdestotrotz, Windborne lohnt sich. Baut euch euer eigenes kleines, idyllisches Dorf auf einer fliegenden Insel, eure eigene kleine Welt in der euch niemand etwas anhaben kann.

Fazit

Eines der wohl bisher niedlichsten und fantasievollsten Sandboxspiele.
Grafik
80%
Sound
90%
Gameplay
90%
Steuerung
80%

Gesamtwertung

85%

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