Vanguard Princess (PC)

2283 0 0 24. November 2014
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Anime/Manga-Girly-Power verpackt in einem quietschbunten Beat’em Up. So könnte man “Vanguard Princess” erklären. Das Spiel ist in zwei Varianten auf Steam erhältlich. Einmal die kostenpflichtige, englischsprachige Version, und einmal die Freeware, allerdings auf japanisch. Das Spiel an sich wirkt jedoch schon bald nach dem Start ziemlich unausgereift und verwirrend.

Man startet das Spiel und kommt vorerst nicht in ein Menü, sondern man bekommt die Hintergrundgeschichte in Textform erzählt. Da man beim Start zunächst mit einer Auswahl rechnet, könnte man ein wenig davon überrumpelt werden, zumal die englische Sprache einige Kenntnisse erfordert, um die Geschichte zu verstehen. Wie dem auch sei. Sobald man die Geschichtssequenz (welche man im Übrigen weder beschleunigen noch abbrechen kann) angesehen hat, wird man dann doch in ein Menü geschmissen, was im Allgemeinen nur zwei Punkte hat. VS-Modus und Storymodus. Jetzt wird man im Prinzip sitzen gelassen auf einer verwirrenden menüführung und versucht etwas auszuwählen, bis man herausfindet, dass das Spiel für Controller ausgelegt ist. Da das Spiel im Fenstermodus gestartet wird, kann man wenigstens noch neben dem eigentlichen Spielmenü über die oberen Fenstertabs einige Einstellungen (wie eben die Steuerung) ändern. Auch auf die Tastatur kann man umschalten und auch die Tastenbelegung selber einstellen, doch darauf sollte man erstmal kommen. Auch ein Tutorial oder einen Trainingsmodus, um sich mit den Charakteren vertraut zu machen, gibt es nicht, was etwas schade ist. Die Charaktere sind, wie in den meisten Animespielen üblich, allesamt weiblich und die Zeichnungen sind wirklich sehr ansprechend. Hier kommen wir allerdings zu einem weiteren Mangel. Der Charakterauswahl. Da auch hier dem Spieler nicht erklärt wird, was er da eigentlich auswählt, bleibt ihm nichts übrig, als zu grübeln. Wir schaffen an der Stelle mal Abhilfe:

Man wählt zwei Charaktere aus. Über die “Oben/Unten”-Tasten wählt man den Charakter aus, den man später im Kampf auch steuert. Über die “Links/Rechts”-Tasten (je nach individueller Belegung anders) wählt man einen KI-gesteuerten Sidekick aus. Jetzt hat man in dem Spiel allerdings nur den VS-, den Story-Mode und seine eigene Geduld um herauszufinden, was die Charaktere können und welche Char-Kombi die Effektivste ist. Dennoch ist das Spiel optisch sehr ansprechend. Die Animationen bieten richtiges Mangafeeling und die Charaktere sind individuell gestaltet.

Fazit

Mangelhafte Auswahlmöglichkeiten. Optisch dennoch ansprechend.
Grafik
75%
Sound
70%
Gameplay
65%
Steuerung
70%

Gesamtwertung

68%

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